2-Prozent-Riese ThyssenKrupp unterschreibt Inklusionserklärung

Das Industrie- und Rüstungsunternehmen will die Vielfalt seiner Belegschaft fördern.

Das ThyssenKrupp-Logo

Das ThyssenKrupp-Logo

In einer gemeinsamen Erklärung von Konzernvorstand und Arbeitnehmervertretern verpflichtet sich der Konzern dazu, Menschen mit Behinderungen den Einstieg bei ThyssenKrupp zu erleichtern, sie zu fördern und regelmäßig über die Fortschritte in der Inklusion zu berichten. Derzeit beschäftigt das deutsche Industrie- und Rüstungsunternehmen rund 3.300 Menschen mit Behinderung. Klingt viel, entspricht aber nur einer Quote von zwei Prozent bei weltweit 187.586 Mitarbeitern.

Mit der Erklärung werden konkrete Handlungsfelder wie die Einstellung von Menschen mit Behinderung, die Gestaltung barrierefreier Arbeitsplätze, das Gesundheitsmanagement und insbesondere die Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen mit Behinderungen definiert. Ein koordinierender Arbeitgeberbeauftragter wird künftig regelmäßig an die Vertrauensleute der Schwerbehinderten berichten und im Konfliktfall vermitteln.

„Wir fördern damit die Vielfalt in der Belegschaft. Die Erklärung von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite zur Inklusion unterstreicht nicht nur, dass Vielfalt für ThyssenKrupp ein Wert ist. Sie zeigt auch Mittel und Wege zur Umsetzung von Inklusion in der betrieblichen Praxis“, sagte Udo Petrack, Vorsitzender der Konzernschwerbehindertenvertretung (KSBV).

(RP/PM)

Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

KOMMENTAR SCHREIBEN