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Selbstbestimmtes Leben: Sozialminister eröffnet Kompetenzzentrum in Dortmund
Wie finde ich eine barrierefreie Wohnung? Wo beantrage ich einen Rollstuhl oder einen Behindertenausweis? Wie kann ich trotz Behinderung eine Ausbildung absolvieren?
Guntram Schneider, Minister fuer Arbeit und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (Pressefoto)
Antworten auf diese und andere Fragen können Menschen mit Behinderungen in Westfalen-Lippe ab sofort in Dortmund erhalten. Dies verspricht Sozialminister Guntram Schneider (SPD), der dort das „Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben“ eröffnete.
„Es unterstützt Menschen mit Behinderungen dabei, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Denn wir wollen, dass die Betroffenen und ihre Familien nicht nur über alle vorhandenen Möglichkeiten informiert werden, sondern dass sie auch selbstbestimmt Entscheidungen treffen und ihre Rechte einfordern können“, sagte der Minister bei der Eröffnungsfeier.
Eine weitere Einrichtung gibt es auch für das Rheinland in Köln. Beide werden vom Sozialministerium mit jeweils 110.000 Euro pro Jahr gefördert.
Unabhängig und mit Betroffenen
Die Kompetenzzentren beraten unabhängig von den Interessen der Träger oder Einrichtungen der Behindertenhilfe. Ihre Unabhängigkeit und ihre Arbeit im Sinne der Betroffenen würden dadurch unterstrichen, so der Sozialminister weiter, dass sie aus der Behindertenselbsthilfe entstanden sind und dass hier Menschen mit Behinderungen für Menschen mit Behinderungen arbeiten.
Deshalb beschränke sich ihre Tätigkeit auch nicht auf die reine Beratung. „Darüber hinaus betreiben sie aktive Lobbyarbeit. Sie sollen auf die Belange der Menschen mit Behinderungen in Politik, Verwaltung, Gesellschaft und in der Öffentlichkeit aufmerksam machen und durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit das Bild über Behinderung verändern“, sagte Schneider.
Eine wichtige Hilfe für ein selbstbestimmtes Leben sei auch das sogenannte „Persönliche Budget“. „Menschen mit Behinderungen können es beantragen, um selbständig behindertenspezifische Leistungen ihrer Wahl einzukaufen, statt sich von den Entscheidungen Anderer abhängig zu machen“, so der Minister. Die Kompetenzzentren machen Betroffene und ihre Angehörigen auf diese Möglichkeit aufmerksam und beraten sie beim Antragsverfahren.
Kontakt zu den „Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben“ in Nordrhein-Westfalen:
Westfalen MOBILE – Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V.
Roseggerstraße 36
44137 Dortmund
Tel. 0231/91 28 375
E-Mail: ed.wr1369139148n-lsk1369139148@nela1369139148ftsew1369139148
Webseite: www.mobile-dortmund.de
Rheinland Zentrum für selbstbestimmtes Leben Köln
An der Bottmühle 2, 50678 Köln
Tel. 0221 / 32 22 90, E-Mail ed.wr1369139148n-lsk1369139148@dnal1369139148niehr1369139148
Webseite: www.zsl-koeln.de
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