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Wohl zu viele Kopfbälle? Fußball-Bundesligastar als Parkplatzschwein ertappt

Der Noch-Hertha-BSC-Spieler Raffael (geschätzte 1,4 Mio. Euro Jahresgehalt) stellte seinen Sportflitzer gerne auf einem Behindertenparkplatz ab. Wird er nun zur Strafe nach Rostock verkauft?

Raffaels Auto auf einem Behindertenparkplatz – "Bild" retuschierte das Kennzeichen (Foto: Bild/privat)

Herthas Raffael beim Hinspiel der Relegation am 10.05.2012 im Olympiastadion (Foto: Maja Hitij/dapd)

Raffael, 27-jähriger Spielmacher von Hertha BSC Berlin, stellte seinen weißen Audi R8 mehrfach auf einem Behindertenparkplatz des Berliner Olympiaparks ab. Er sollte deshalb als Strafe vier Wochen lang nicht mehr auf das Grundstück fahren dürfen, berichtet „Bild“. Da hätte er ordentlich traben müssen bis zum Trainingsgelände. Die Verwaltung verzichtet nun laut „Bild“ jedoch auf die Maßnahme – der Verein habe mitgeteilt, dass Raffael ohnehin bald die Hauptstadt verlasse.

Ab nach Rostock!

Hertha BSC spielt heute im Rückspiel der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf darum, nicht abzusteigen. Nach der 1:2-Heimniederlage vergangene Woche gilt die Truppe von Opa Otto als Außenseiter. Raffael (geschätzter Marktwert: 7,5 Millionen Euro laut transfermarkt) ist heißbegehrt, um ihn buhlen der VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen und saudi-arabische Vereine. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass der Brasilianer von der Hertha flüchtet – erst recht, wenn sie in die Zweite Bundesliga runter muss.

ROLLINGPLANET schlägt die Höchststrafe vor: Raffael muss noch weiter runter und wird zu Hansa Rostock verkauft (3. Liga). Vor allem aber – Sie ahnen es schon – lauert dort: Helge Blankenstein. Und der kennt keine Gnade: Dann wird das Autokennzeichen nicht wie bei „Bild“ retuschiert.

Bericht bei “Bild”

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4 Kommentare

  1. Sammy15. Mai 2012 at 07:54Antworten

    sind nicht alle Fussballspieler irgendwie behindert ???*ggg
    zumindest bekommt man den Eindruck in deren Interviews ;)

  2. Mario Gerth (via Facebook)15. Mai 2012 at 08:27Antworten

    Ich bin auch verärger,t wenn die Behindertenparkplätze zweckentfremdet werden, und ich denk mir dann auch meinen Teil dazu. Ich bin auch dafür, das Großverdiener entsprechend zur Kasse gebeten werden sollten. Allerdings finde ich die hier gebrâuchliche Titulierung für eine Person beleidigend und sollte ebenfalls geahndet werden.

  3. Helge Blankenstein15. Mai 2012 at 18:57Antworten

    Gute Idee.
    Jedoch denke ich, dass der Knabe dann kein Auto mehr fahren wird. Der Verein ist nur spielerisch unqualifiziert, sondern pfeift auch Wirtschaftich aus dem allerletzten Loch. Der Gute Raffael müsste also, sollte Hanse ihn in seine Reihen aufnehmen, einen größeren Geldbetrag mitbringen. Das aber hätte zu Folge, dass er kein Fahrzeug mehr fahren könnte. Eventuell könnte man aber einen Sponsorenvertag mit Puky vermitteln. Dann könnten die wenigsten ansatzweise leistungsbezogene Löhne zahlen?
    Helge Blankenstein

  4. Helge Blankenstein15. Mai 2012 at 19:07Antworten

    Reaktion zu Mario Gerth
    Wie anders soll man es beschreiben, wenn man einem parkberechtigten Menschen mit Behinderung seine selbständige Teilhabe einschränkt?
    Sollte man diese Rowdies auch noch streicheln oder etwa noch BITTEN sich doch auf andere Plätze zu stellen, oder noch besser lieber auf den Einkauf verzichten, oder sich lieber gleich aus dem Leben schleichen?
    Wie zynisch ist dieses diskriminierende Verhalten? Da ist die treffende Aussage „Parkplatzschwein“ die einzig Richtige. Zumal das noch immer billiger ist wie die Geldwerte für Verstoß gegen Rechte von Behinderten nebst Schadenersatz zu leisten. Da ist doch die Bezeichnung „Parkplatzschwein“ die mit Abstand günstigere Lösung. Zumal der Titel von den Erwischten freiwillig getragen wird. Oder will hier jemand behaupten, dass es ausschließlich versehentlich passierte? Angesichts der zwischenzeitlich mehr als einhundert eingereichten PS im Bereich Rostock, scheint es sich um einen Volkssport „Behindertendiskriminierung“ zu handeln.
    Helge Blankenstein

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