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Regional

Sportticker: Boris Becker will nicht immer nur nach Afrika – er findet auch in Köln soziale Brennpunkte

Außerdem: Rollikids, Kanurennsport-WM, Tischtennis für Menschen mit geistiger Behinderung, Rollstuhltischtennis, Elektro-Rollstuhl-Hockey, Rollstuhlfechten, Rollstuhltennis und jede Menge Rollstuhlbasketball.

Sport für die Jungen (Foto: rollikids.de)

Special Olympics

Hier geht es zu unseren Berichten zu den Special Olympics in München.

Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille 2012

Medaille

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DvfR) zeichnete den Fachbereich Kinder- und Jugendsport des Deutsche Rollstuhl-Sportverbands (DRS) aus. Die Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille 2012 geht an die DRS-Rollikids „für ihre herausragende Leistung in der Betreuung und Unterstützung von rollstuhlfahrenden Kindern und Jugendlichen“, wie die DvfR mitteilte. Die feierliche Übergabe der Medaille an die DRS-Rollikids wird am 5. Oktober 2012 im Rahmen der Mitgliederversammlung der DVfR in Frankfurt/Main stattfinden.

Der Ursprung der Aktivitäten der DRS-Rollikids geht zurück auf die Initiative von Dr. Horst Strohkendl, der an der Universität Köln in den 80er Jahren im Rahmen der Sportausbildung Rollstuhlkurse einrichtete. Mitbegründer der DRS-Rollikids und seitdem Koordinatoren und Übungsleiter sind Ute und Klaus Herzog.

Webseite: www.rollikids.de

Paracanoe-Weltmeisterschaft 2012

(DBS) – Titel für Deutschland: Gerhard Bowitzki (PCK Wassersport Schwedt) gewann am 17. Mai bei der Paracanoe Weltmeisterschaft 2012 in Poznan (Polen) den Weltmeistertitel im V1. Nach dem 2. und 3. Platz in den Vorjahren klappte es nun mit dem Triumph. Jetzt stehen noch die Paracanoe Europameisterschaften im Juni in Zagreb an. Die WM für Menschen mit Körperbehinderungen fand zum 3. Mal statt. Kanurennsport wird bei den Paralympics 2016 Premiere haben.

Tischtennis für Menschen mit geistiger Behinderung

Gold und Silber für Hans Freund

20 Herren und 16 Damen spielten vom 11. bis 12. Mai in Essen ihre Deutschen Meister im Team und im Einzel aus (Wettkampfklasse 11). Bei der zweiten Auflage dieser Veranstaltung wetteiferten die Athleten, die sich über die Landesmeisterschaft ihres jeweiligen Verbandes für das Teilnehmerfeld qualifiziert hatten, mit folgenden Ergebnissen:

Herren Einzel:
1. Tobias Thomas, 2. Stefan Schmidt, 3. Hartmut Freund

Damen Einzel:
1. Miriam Jörgens, 2. Susanne Quade, 3. Sandra Seidel

Herren Mannschaft:
1. Stefan Schmidt/Michael Beck, 2. Tobias Thomas/Hartmut Freund, 3. Bernd Schulz/Uwe Schneider

Damen Mannschaft:
1. Miriam Jörgens/Angelika Peters, 2. Susanne Quade/Sandra Seidel, 3. Alexandra Kreß/Andrea Holtkamp

Rollstuhltischtennis

(DBS) – Dreimal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze hat das deutsche Team beim Tischtennis-Weltranglistenturnier vom 8. – 13. Mai in Lasko (Slowenien) gewonnen. Den Sprung aufs oberste Treppchen schafften Thomas Schmidberger und Juliane Wolf im Einzel sowie Thomas Brüchle, Thomas Schmidberger und Jan Gürtler in der Team-Konkurrenz.

Erfolgreichster Teilnehmer war Vizeweltmeister Thomas Schmidberger mit zwei Goldmedaillen. Der Wahl-Düsseldorfer aus Bayern gewann im Endspiel der Wettkampfklasse (WK) 3 gegen seinen Teamkollegen Thomas Brüchle nach 7:11 im ersten Satz die nächsten drei Sätze. Durch den gemeinsamen Titel der beiden mit Jan Gürtler auch im Team bestätigten die drei wieder einmal ihren Anspruch auf eine Medaille auch bei den Paralympics in London.

Nur ein Einzel verlor im gesamten Turnier Vize-Europameisterin Juliane Wolf, die den Einzel-Wettbewerb in der WK 8 gewann und im Team an der Seite von Steffi Grebe noch Bronze holte.

Silber gewannen auch Weltmeister Holger Nikelis in der WK 1 und Thomas Rau mit seinem jugendlichen Partner Tim Laue in der WK 6. Dabei zeigte der 15-Jährige aus Esslingen sein großes Talent und überzeugte auch den Trainerstab.

Bronze errangen in der WK 7 der mehrfache Paralympics-Sieger und Weltmeister Jochen Wollmert und Thorsten Schwinn. Schwinn gewann auch noch den dritten Platz im Einzel genauso wie Holger Nikelis im Team an der Seite von Janos Kaiser und Endre Major aus Ungarn sowie die Damen Wolf und Grebe.

Unter den insgesamt 267 Teilnehmern aus 31 Nationen konnte sich das deutsche Team gut behaupten. „Die meisten London-Fahrer sind auf Kurs“, freute sich Bundestrainer Wieland Speer.

Elektro-Rollstuhl-Hockey

Deutscher Meister: AC Weinheim

Der AC Weinheim ist Deutscher Meister im Elektro-Rollstuhl-Hockey – nach einem dramatischen, letzten Spieltag am 19. Mai in München. Die Weinheimer konnte sich gegen ihren direkten Konkurrenten aus München, den Munich Animals, mit einen Unentschieden den Titel sichern. Die beste deutsche Mannschaft stellt mit Paul Emmering (77 Tore) auch den Torschützenkönig der Saison.

Rollstuhlfechten

(DBS/LP) – Simone Breese Baetke belegte beim Weltcup Rollstuhlfechten in Lonato (Italien, 18. Bis 20.05.2012) im Florett den 3. Platz. Im Degen erreicht sie das Finale, wo sie sich mit 14 zu 15 knapp geschlagen geben musste, und somit die Silbermedaille nach Hause brachte. Die anderen deutschen Starter erwichsten leider keinen guten Wettbewerb. Im Herrendegen erreichet keiner der drei deutschen Starter die K.O.-Runde, sicher eine herbe Enttäuschung für das Trainerteam. Besser machten es Zarife Imeri, Bianca Penkwitz, Steffen Nordmann und Alexander Hümmer bei ihren anderen Starts. Hier erreichten sie jeweils die erste K.O.-Runde, in welcher sie dann aber jeweils scheiterten. Insgesamt war Lonato für alle Teilnehmer eine gute Standortbestimmung, die deutlich aufgezeigt hat, wo bei den einzelnen Athleten die Defizite liegen, an welchen es nun intensiv zu arbeiten gilt.

Rollstuhltennis

(DRS) - Sabine Ellerbrock hat sich nach ihrer verletzungsbedingten Turnierpause eindrucksvoll zurückgemeldet und bei ihrer ersten Teilnahme an einer Veranstaltung der hochklassigen ITF Super Series im japanischen Fukuoka den Titel gewonnen. Die Bielefelderin setzte sich im Finale mit 6:3, 6:4 gegen Marjolein Buis aus den Niederlanden durch.

Rollstuhlbasketball: RSV Lahn-Dill/Personalien

Dirk Köhler (weißes Trikot) schon weder sich noch den Gegner wie hier Konstantinos Tsatsoulis von Hannover United. (Foto: Armin Diekmann)

(aj) – Urgestein Dirk Köhler geht in seine Jubiläumssaison. Der Nationalspieler hat seinen Vertrag beim RSV Lahn-Dill um ein weiteres Jahr verlängert. Damit wird die Spielzeit 2012/2013 bereits seine 20. Saison im Trikot des frisch gebackenen Champions League Siegers.

Der mittlerweile 44-jährige Internationale war an allen bisherigen 25 Vereinstiteln beteiligt und ist trotzdem noch lange nicht satt: „Es ist immer wieder ein tolles Gefühl, als Team auf etwas hin zu arbeiten und diese Ziele gemeinsam zu erreichen. Jeder Titel ist etwas ganz Besonderes für mich“, so Köhler.

Thomas Böhme (Foto: Armin Diekmann)

Noch eine Bleibhierpersonalie: Thomas Böhme hat sich langfristig gebunden und seinen Vertrag bis zum Sommer 2015 verlängert. Der erst 20-jährige Nationalspieler gilt als eines der größten Talente im deutschen Rollstuhlbasketball (Trainer Nicolai Zeltinger: „Tommy ist ein absolutes Ausnahmetalent und hat das Zeug, ein ganz Großer der Sportart zu werden“) und war von vielen Teams aus dem In- und Ausland umworben. Der in Bayreuth geboren Böhme wechselte im Sommer 2010 von den Jena Caputs nach Mittelhessen. Er gehört zum deutschen Aufgebot für die XIV. Paralympics in London.

Dagegen wird Wataru Horie dem RSV Lahn-Dill nicht erhalten bleiben und nach langer Abwesenheit in seine fernöstliche Heimat zurückkehren. Der Japaner wechselte im November letzten Jahres aus Spanien nach Mittelhessen und war besonders nach der schweren Verletzung von Felix Schell ein wichtiger Baustein für den Erfolg. „Ich war nun acht Jahre unterwegs. USA, Spanien, Deutschland, es ist einfach Zeit für mich nach Hause zu gehen. Auch wenn es mir sehr schwer fällt diesen Verein zu verlassen“, so Horie. In seiner Heimat sieht der 32-jährige Center zudem bessere Chancen, wieder den Sprung in die japanische Nationalmannschaft zu schaffen. Ein kleine Hintertür ließ „Ru“ sich und dem RSV allerdings noch offen: „Sollte sich jemand verletzen und ich werde gebraucht, stehe ich jederzeit zur Verfügung“, so das Angebot von Wataru Horie.

Rollstuhlbasketball: RSV Lahn-Dill/Ehrungen

Im Rathaus der Stadt Wetzlar mit Champions League Pokal.

Der Champions League Sieger ist unmittelbar nach seinem Erfolg vom Magistrat der Stadt Wetzlar offiziell empfangen worden. Im Neuen Rathaus der Stadt gratulierten Oberbürgermeister Wolfram Dette, Bürgermeister und Sportdezernent Manfred Wagner sowie Stadtverordnetenvorsteher Udo Volck. Dette bezeichnete den RSV Lahn-Dill als Ausnahmeverein mit europäischer Dimension. Als Zeichen der Anerkennung für den sportlichen Erfolg und Dankbarkeit für die Botschafterrolle des RSV Lahn-Dill luden die städtischen Verantwortlichen das komplette Team zu je einer Veranstaltung des Hessentages vom 1. bis 10. Juni und der Wetzlarer Festspiele vom 25. Mai bis 29. Juli ein. Infos: www.hessentag-2012.de und www.wetzlarer-festspiele.de

Auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier gratulierte. Trainer Nicolai Zeltinger sowie Routinier Dirk Köhler und Gesche Schünemann waren zu Gast im Hessischen Landtag. Am Abend des Sports würdigten vor allem Ministerpräsident und Ex-Basketballer Bouffier sowie Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Sport den Erfolg im Sinan Erdem Dome von Istabul.

Rollstuhlbasketball: RSC-Rollis Zwickau

Die Mediensprecherin des Meisterschaftszweiten, Maxi Krause, hat sich verabschiedet. Ein/e Nachfolger/in ist noch nicht bekannt.

Rollstuhlbasketball: Immovesta Dolphins

Da sowohl Dirk Passiwan als auch Tara Feser ihre Tätigkeit als Spielertrainer für die neue Saison ablehnen, müssen die Trierer auf Trainersuche für das Erstliga-Team gehen. Der Verein: „Sicherlich ein schwieriges Unterfangen und eine große Herausforderung, da in Deutschland in Frage stehende und qualifizierte Übungsleiter auf diesem Niveau zur Zeit nicht zur Verfügung stehen oder ein Engagement in Trier nur schwer zu realisieren ist.“ Erste Kontakte zu ausländischen Coaches sind geknüpft. Ein eventuelles Engagement des Assistenztrainers der kanadischen Damen-Nationalmannschaft, Michael Broughton, scheiterte knapp an Terminvorgaben.

Vom bisherigen Kader wird es keine weitere Zusammenarbeit geben mit dem Australier James Stewart und dem kanadischen Trio Jamey Jewells, Aaron Moseley-Williams und Kendra Ohama (alle zurück in ihre Heimat).

Center Dirk Herrmann wird aus beruflichen und privaten Gründen dem Team zukünftig nur noch als Standby-Spieler zur Verfügung stehen.

Bei Florian Ewertz hoffen die Trierer, dass er seine Karriere im Team der Dolphins so fortführen kann wie bisher. Der Nachwuchs-Center muss den Spagat zwischen seinem Maschinenbau-Studium (künftig TU Kaiserslautern) und dem Sport bewältigen.

Weiterhin dem Team erhalten bleibt, trotz langwieriger Verletzungen in der zurückliegenden Saison, Lowpointer Dirk Schmitz.

Rollstuhlbasketball: RBC Köln 99ers

Logo Körbe für KölnDie Köln 99ers nahmen an einer Kick-Off Veranstaltung der Laureus Stiftung teil. Ehrengast war der ehemalige Tennis-Profi Boris Becker, der als Schirmherr des Projektes auftrat. Nach der umfangreichen Bewerbung sah die Laureus Stiftung die Projekte des Vereins „Körbe für Köln“ als unterstützungswürdig an und unterstützt somit fortan diverse Projekte des basketballnahen Vereins, der sich in sozialen Brennpunkten engagiert. „Man muss nicht immer nach Afrika gehen. Es gibt auch in Deutschland soziale Brennpunkte, die Hilfe brauchen“, so Boris Becker bei der Begrüßung. Die Projekte vom „Körbe für Köln e.V.“ erstrecken sich von Streetball- und Rollstuhlbasketballprojekten bis zu Sportangeboten für Mädchen und junge Frauen in einem geschützten Rahmen. Das soziale Projekt „Körbe für Köln“ ist das zehnte nationale Projekt der Laureus Stiftung. Weltweit unterstützt die Stiftung über 90 Projekte, die auch einen sozialen Hintergrund haben. In Zukunft ist – sobald die finanzielle Förderung für dieses Projekt gesichert ist – eine enge Kooperation zwischen den RBC Köln 99ers und dem Verein „Körbe für Köln“ geplant. Das Projekt soll an Schulen in und um Köln die Sportart Rollstuhlbasketball präsentieren.

Der Verein teilt außerdem mit, dass die Sparkasse BonnKöln ihr langjähriges Sponsoring fortsetzt. Weiterhin freut man sich, das Leihhaus Kemp als neuen TIP OFF-Partner gewonnen zu haben. Kemp ist mit sechs Filialen Kölns größtes Pfandkredit-Unternehmen.

Paralympics 2012

Nachrichten zu den Paralympics finden sich wie gewohnt auf ROLLINGPLANET PARALYMPICS 2012

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