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Wundgelegener Mario Gomez klagt über brutale Dekubitus-Therapie
Mario Gomez schoss beim 2:1-Sieg der Deutschen gegen die Niederlande beide Tore (24. und 38. Minute). Damit bewies der Stürmer, dass sich Dekubitus, in der Regel eine langwierige Angelegenheit, auch in wenigen Tagen heilen lässt.
So schnell kann es gehen – Mario Gomez: Zuerst Volksdepp, jetzt von Experten zum potentiellen Torschützenkönig der Europameisterschaft erkoren.
Dr. Mehmet Scholl hatte am Samstag nach dem Auftaktspiel der Deutschen gegen Portugal die Therapie fortgesetzt, die er laut Angaben seines Patienten bereits während des vergangenen Oktoberfestes startete: „Ich hatte zwischendrin Angst, dass er sich wundgelegen hat, dass man ihn wenden muss! Es war zwischenzeitlich wirklich extrem“, so Scholl (ROLLINGPLANET berichtete: Dekubitus-Experte Mehmet Scholl kriegt eins auf die Mütze). Gomez war allerdings mit den medizinischen Maßnahmen nicht einverstanden und klagte heute Abend unmittelbar nach Schlusspfiff: „So eine Motivationsspritze brauche ich nicht, das war Druck ohne Ende.“
Gomez’ Laufleistung bis zu seiner Auswechslung (72. Minute): 8,7 Kilometer! Für die Holländer hatte van Persie den 1:2-Anschlusstreffer (73.) erzielt.
Heinrich Hütte lobt Philipp Lahm
Heinrich Hütte, Behindertenbeauftragter der European Union Of Physically Challenged Wisecrackers (EUPCW), äußerte sich hoch erfreut: „Mario Gomez hat bewiesen, dass man Menschen mit Druckstellen nicht unterschätzen darf und wir diese in die Mitte der Mannschaft holen müssen. Gleichzeitig zeigt uns Gomez, dass Menschen mit Dekubitus ihren Arsch hochkriegen müssen.“ Hütte lobte ebenso Philipp Lahm: „Alle reden derzeit über Gomez, aber unsere Verteidigung war super. Es ist schön zu sehen, dass auch Kleinwüchsige einen Platz in unserer Gesellschaft haben.“
Foto: Wikipedia/Steindy (talk). GNU-Lizenz für freie Dokumentation
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