Regional
In Berlin sind nicht alle pleite und sexy: Lotto-Stiftung spendet 8,5 Millionen Euro
37 Organisationen werden gefördert. Geld gibt es unter anderem für eine barrierefreie App und einen Stadtrundgang für behinderte Menschen.
Berlin-Köpenick, hier das Rathaus, will Menschen mit Behinderung besser informieren (Foto: Andreas Steinhoff)
Mit 8,5 Millionen Euro unterstützt der Stiftungsrat der Deutschen Klassenlotterie Berlin gemeinnützige Einrichtungen in der Hauptstadt. 37 Organisation dürfen sich insgesamt über die Fördermittel freuen, wie ein Sprecher heute mitteilte.
Die Stiftung vergibt seit 1975 mehrmals im Jahr Fördermittel für Projekte im sozialen, karitativen, umweltpolitischen und sportlichen Bereich. Bereits im März dieses Jahres wurden 65 gemeinnützige Projekte mit 16,5 Millionen Euro unterstützt.
Von den neu vergebenen Geldern erhält die Kulturfabrik Moabit eine Million Euro. Damit soll den Angaben zufolge die Sanierung des ehemaligen Fabrikgebäudes unterstützt werden. Ebenfalls gefördert wird der Tourismusverein Treptow-Köpenick für seinen barrierefreien Stadtrundgang durch die Altstadt von Köpenick. Künftig soll noch eine App hinzukommen, die zu rund 20 Stationen führen wird.
Sport ist König
Außerdem: Allein 1,6 Millionen Euro erhält der Berliner Sport, davon gehen 900.000 Euro an den Landessportbund und 700.000 Euro an die Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Indes bekommt der Verein Sport:Kultur einen Zuschuss von 85.000 Euro. Mit dem Geld soll eine Fußball-Route durch Berlin geschaffen werden. Diese soll Besucher ab dem nächsten Jahr zu Orten führen, an denen in der Hauptstadt Fußballgeschichte geschrieben wurde, wie der Sprecher weiter mitteilte.
Über die Vergabe der 8,5 Millionen Euro entscheidet der Stiftungsrat, dem jeweils drei Parlaments- und Senatsmitglieder angehören. Die Landesregierung wird vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, Integrationssenatorin Dilek Kolat (beide SPD) und Sozialsenator Mario Czaja (CDU) vertreten. Hinzu kommen die Fraktionschefs Raed Saleh (SPD), Florian Graf (CDU) und Ramona Pop (Grüne).
(dapd-bln)
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