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Auch der Klügste kann sich mal irren: Stephen Hawking verliert 100 Dollar
Der britische Astrophysiker hat sich mit seiner Higgs-Boson-Prognose verzockt.
Stephen Hawking bei einem Schwerelosigkeitstest (Archivfoto: NASA)
In der vergangenen Woche wurde vermutlich das seit Jahrzehnten gesuchte „Gottesteilchen“ Higgs-Boson entdeckt, das die Entstehung des Universums erklären könnte. Für Stephen Hawking (70), der als einer der klügsten Köpfe der Welt gilt, mit seinen Theorien aber schon einige Male daneben lag (ROLLINGPLANET berichtete: Stephen Hawking (1): Genie oder Gaukler?), hat deshalb gegen einen befreundeten Physiker den Kürzeren gezogen.
Er habe vor ein paar Jahren mit einem Kollegen in den USA gewettet, dass das Higgs-Teilchen nie gefunden werde, sagte Hawking in einem Interview mit dem Sender BBC. „Mir scheint, ich habe gerade 100 Dollar (ca. 80 EUR) verloren“, erklärte der wegen Amyotropher Lateralsklerose (ALS) im Rollstuhl sitzende Wissenschaftler und Autor des Bestsellers „Eine kurze Geschichte der Zeit“. Hawking, der nur über einen Sprachcomputer kommunizieren kann, begrüßte das „wichtige Ergebnis“ und sagte, die Forscher hätten einen Nobelpreis verdient.
(dpa)
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