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Mehr als 500 Blindenpädagogen beraten in Chemnitz
Der Kongress für Blinden- und Sehbehindertenpädgogik findet vom 30. Juli bis 3. August erstmals in Ostdeutschland statt. Außerdem gibt es eine Hilfsmittelausstellung.
Tagungsstätte in Chemnitz. (Pressefoto)
Für die Fachtagung haben sich mehr als 500 Teilnehmer hauptsächlich aus dem deutschsprachigen Raum angemeldet, wie die Ausrichter des Kongresses heute in Chemnitz mitteilten. Unter anderem werde über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und über Angebote für Bildung, Erziehung und Rehabilitation diskutiert. 196 Referentinnen und Referenten bei 157 Veranstaltungen sind angekündigt.
Darüber wird es unter anderem folgende Spezialthemen und Events geben: „Handy Tech – Präsentation von Unterrichtslösungen“, „Dunkelkunst – Vision und Realität“, die Ausstellungen „anders sehen“ aus Zollikofen, “Wie Blinde per Tandem die Welt erleben” und “Von der Sozialfürsorge zur Euthanasie – Das Leben der Schwachsinnigen in der Sächsischen Landeserziehungsanstalt von 1905 – 1945″.
Parallel dazu öffnet eine zweitägige Hilfsmittelausstellung (31.07.2012 und 01.08.2012 von 9 bis 17:30 Uhr in der Kongresshalle, Haus 68.
Chemnitz besitzt eine mehr als 100-jährige Tradition in der Blindenbildung. Das heutige Rehabilitationszentrum für Blinde und Sehbehinderte gilt als eine der bedeutendsten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland.
(RP/dapd)
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