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Ingwer ohne zusätzliches Insulin gegen Diabetes
Die Asienknolle (Foto: w.r.wagne /pixelio.de)
Muskeln nehmen durch asiatisches Heilmittel mehr Blutzucker auf – erklären Top-Mediziner.
Eine Studie der Universität Sydney hat ergeben, dass Ingwer einen positiven Beitrag zur Kontrolle eines zu hohen Blutzuckerspiegels liefert. Das bekannte asiatische Heilmittel steigert die Glucose-Aufnahmefähigkeit der Muskeln und senkt somit das Risiko von Komplikationen für Diabetes-Langzeitpatienten.
Laut Basil Roufogalis, Professor der pharmazeutischen Chemie und Leiter der Studie, wirken Ingwerextrakte einer Diabeteserkrankung ohne die zusätzliche Gabe von Insulin positiv entgegen. Seiner Erhebung zufolge ist Gingerole, die Hauptkomponente der Ingwerwurzel, ausschlaggebend für die Senkung des Blutzuckerspiegels, welche normalerweise durch die Skelettmuskulatur beeinflusst wird.
Protein entscheidend
Nachdem Forscher ganze Ingwerwurzeln entnommen hatten, stellten sie fest, dass nur ein bestimmter Teil der Ingwerpflanze effektiv an der Glucose-Aufnahmefähigkeit der Muskelzellen beteiligt ist. Zusätzliche Tests der Universität ergaben, dass dieser Abschnitt besonders reich an Gingerole ist. Gingerole bewirkt eine vermehrte Verbreitung des Proteins GLUT4 auf der Oberfläche der Muskelzellen. Durch dieses Protein wird der Glucose-Transport in die Muskelzellen ermöglicht.
Astrid Glaser, Leiterin des Deutschen Zentrums für Diabetesforschun, bestätig, dass eine erhöhte Verbreitung des Proteins GLUT4 auf der Oberfläche der Muskelzellen einen Zusammenhang mit dem erhöhten Glucose-Transport in die Muskelzellen hat.




Jonas12. August 2012 at 09:54
Hi, ich habe Diabetes und bin übergewichtig.
Eine persönlich wichtige Frage für mich ist kann ich mit ingwer oder Ingwertee mein Übergewicht verlieren ? Also abnehmen?
Wenn es geht wie viel müsste ich pro Tag nehmen?
Würde mich auf Antwort freuen.
Rollingplanet12. August 2012 at 14:21Autor
Hallo Jonas, wir sind medizinisch nicht kompetent, um in Einzelfällen Tipps in diesem Bereich zu geben. Fragen Sie lieber Ihren Hausarzt