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News & Berichte

Eintopf mit Behinderten und Senioren: Bettina Wulff, Golf, Sexualbegleiterin

Wegen der Urlaubszeit bei ROLLINGPLANET sind wieder einige Nachrichten liegen geblieben – mit dieser Veröffentlichung retten wir sie vor dem Dekubitus.

Bettina Wulff

(RP) – Heute wurden die deutschen Techniker von Otto Bocks Paralympics-Botschafterin Bettina Wulff im Science Center der Otto Bock HealthCare GmbH in Berlin verabschiedet. Bei der zweitgrößten Sportveranstaltung der Welt werden 4.200 Athleten erwartet. Das Unternehmen entsendet seinen Angaben zufolge 78 Orthopädie-Techniker aus 20 Ländern nach London. Bereits eine Woche vor der Eröffnungsfeier sind sie in einer Werkstatt direkt am Sportlerdorf im Einsatz. Wie auch in Athen und Peking, wird mit gut 2.000 Reparaturen von Sportprothesen und Rollstühlen gerechnet, die damals mehr als 10.000 Arbeitsstunden beanspruchten. Ottobock ist seit 2005 Kooperationspartner des International Paralympic Committee (IPC) und arbeitet mit dem Deutschen Behindertensportverband zusammen.

Inklusion mit Golf

Jens Maspfuhl

(RP) – Jens Maspfuhl wurde am vergangenen Wochenende Deutscher Meister in der Kategorie Rollstuhl bei den Meisterschaften für Golfer mit Behinderung in Hamburg-Treudelberg. Er weist auf eine neue Charity-Aktion seiner DUK-Hilfe e.V. hin, deren Vorsitzender er ist: Ein Bild des Künstlers Horst Kordes im Wert von zirka 12.000 Euro und drei Bilder des Streetartkünstlers Bomber werden verlost. Einsatz: 50 Euro. Nähere Infos: http://www.duk-hilfe.com

Die Spenden aus dieser Aktion sind für das neue Projekt Golfkids United (Golftraining für behinderte Kinder) vorgesehen. Dabei sollen behinderte und nicht behinderte Schüler zusammen Golf-Unterricht bekommen und voneinander lernen und verstehen können.

Harmlose Behinderte, keine Sexmonster

(RP) – Ein Bericht von „Spiegel Online“ über die Sexualbegleiterin Deva Bhusha Glöckner endet mit dem Zitat: “’Viele der jungen Männer wollen einfach mal eine nackte Frau sehen. Dann leg ich mich manchmal auch einfach auf den Tisch und lass’ sie gucken”, sagt Glöckner.“ Zum Artikel: 90 Euro für eine Stunde Zärtlichkeit

Pflegedienste protestieren

(dapd) – Mit rund 200 Fahrzeugen haben Mitarbeiter von Pflegediensten am Dienstag in Rostock gegen ein neues Vergütungssystem demonstriert. Seit August zahlten einige Krankenkassen den Anbietern häuslicher Krankenpflege nur noch „Dumpingpreise“, kritisierte Ulrike Kohlhagen, Vorstandsmitglied des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa). “Wir werden uns gegen das Vorgehen der Krankenkassen wehren, und das mit wachsendem Engagement”, kündigte Kohlhagen an.

Anfang August waren in Mecklenburg-Vorpommern neue Leistungssätze der AOK Nordost und der IKK Nord in Kraft getreten. Eigentlich sollte damit eine Auseinandersetzung zwischen den Diensten und den Kassen beigelegt werden. Statt dessen beklagen die privaten Pflegedienste im Land erhebliche Einbußen in ihren Einnahmen. Grund dafür ist nach Angaben des bpa eine neue pauschale Abrechnungsweise.

Am Mittwoch trafen sich Vertreter der Krankenkassen, des bpa und der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Schwerin zu weiteren Gesprächen.

Hessen: Fachkräftemangel in Pflegeheimen

(dapd) – Der Fachkräftemangel in hessischen Pflegeheimen wird immer größer. In rund einem Drittel aller hessischer Pflegereinrichtungen seien im vergangenen Jahr weniger als die Hälfte des Personals Fachkräfte gewesen, teilte das Regierungspräsidium Gießen am Montag mit. 2010 lag die Zahl der Pflegeeinrichtung mit weniger als 50 Prozent Fachkräften noch bei 25 Prozent. Derzeit gibt es hessenweit etwa 1.500 Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe mit mehr als 76.000 Plätzen. Die Überprüfung der Qualitätskriterien erfolgt durch die beim Regierungspräsidium Gießen angesiedelte Hessische Heimaufsicht.

Pflegekräfte aus Euro-Krisenländern

(dapd) – Durch Anwerbung qualifizierter Pflegekräfte aus Euro-Krisenländern sollte nach Vorstellung des hessischen Europaministers Jörg Uwe Hahn (FDP) dem Fachkräftemangel in der Pflege begegnet werden. „Es ist an der Zeit, dass einige ihren Standpunkt aufgeben, dass man die Fachkräfteproblematik aus eigener Kraft bewältigen kann“, zitierte „Handelblatt Online“ Hahn. Der Vorsitzende der hessischen FDP warb dabei für ein Punkte-System nach kanadischem Vorbild: „Danach könnte man Zuwanderung gezielt nach Bedarf steuern, auch im Bereich Pflege.“

Für die Anwerbung sollte man der von der seit vielen Jahren bestehenden Arbeitnehmerfreizügigkeit Gebrauch machen. Zu klären sei jedoch nach wie vor die Anerkennung von Ausbildungen, sagte Hahn.

Linke fordert mehr Ausbildungsplätze für Altenpfleger

(dapd) – Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern fordert eine bessere staatliche Förderung der Ausbildung für Pflegeberufe. In Rostock gebe es die einzige staatliche Berufsschule in Mecklenburg-Vorpommern, an der Interessierte den Beruf des Altenpflegers erlernen könnten, kritisierte der Vorsitzende der Landtagsfraktion, Helmut Holter. In allen anderen Einrichtungen im Land müssten die Auszubildenden Schulgeld bezahlen. Durch eine kostenlose Ausbildung könnte dieser wichtige Berufszweig gestärkt werden, sagte Holter. Zudem müssten die Gehälter im Osten an den Westen angepasst werden, um die Abwanderung von Fachkräften zu vermeiden.

Die Mitglieder der Linksfraktion waren in der vergangenen Woche bei einer Pflegetour durchs Land gereist. Sie besuchten etwa 35 Pflegeeinrichtungen und -dienstleister, um sich über deren Probleme zu informieren. Ergebnis ist eine Liste mit zehn Vorschlägen zur Stärkung der Pflege.

Darin fordert die Linke unter anderem eine Neudefinition des Pflegebegriffs. „Zu einer umfassenden Pflege gehört auch die menschliche Zuwendung“, heißt es in dem Papier. Wenn Pflege nur noch aus wirtschaftlicher Sicht betrachtet werde und der soziale Aspekt außen vor bleibe, „dann bauen wir uns etwas auf, das mit Würde nichts mehr zu tun hat“, sagte Holter. Er kündigte an, dass die Linke das Zukunftsthema Pflege zu einem zentralen Thema im Bundestagswahlkampf machen werde.

Barrieren bei der Hilfsmittelversorgung abbauen

(PM) – Der BDH Bundesverband Rehabilitation setzt sich für eine regionalisierte Hilfsmittelversorgung Betroffener ein. Ilse Müller, Bundesvorsitzende des Sozialverbandes und Klinikträgers, unterstützt dabei kooperative Lösungsmodelle, die von Kostenträgern und Betroffenen gleichermaßen getragen werden: „Der BDH setzt sich für die Umsetzung eines regionalen Ansatzes zur Sicherstellung dezentraler Hilfsmittelversorgung ein. Alle Beteiligten, und dies gilt auch für Sozialverbände wie den BDH, sind aufgerufen, den Einzelfall in den Mittelpunkt eines individuellen Versorgungsansatzes zu stellen. Wir müssen uns die Zeit nehmen, die Aspekte des Wohnumfeldes und der familiären Bedingungen im Einzelfall zu prüfen.“

„Teilhabe 2.0 – Reha neu denken?“

(PM) – 2013 wird vom 4.-16. März das 22. Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium in Mainz gemeinsam veranstaltet von der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW). Veranstaltungsort ist das Congress Centrum Mainz. Das Web 2.0 steht für die fortschreitende Etablierung partizipativer Anwendungen im Internet und markiert damit nicht nur einen technischen, sondern auch einen kulturellen Wandel. „Für die Rehabilitation gilt es, nicht nur die neuen medialen Möglichkeiten effektiv zu nutzen, sondern auch die wachsenden Anforderungen an Transparenz, Beteiligung und Teilhabe aufzunehmen“ schreiben die Veranstalter. Das Rahmenthema “Teilhabe 2.0 – Reha neu denken?” möchte eine Diskussion darüber anregen, wie innovative Konzepte die Beteiligung von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden aber auch anderer Akteure im Reha-System stärken und zu einer bedarfsgerechten, wirksamen und personorientierten Rehabilitation beitragen können.

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