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Lieblinks (29): Das Sorgenkind und der Superkrüppel
Bitte keine Rollstuhlfahrer mehr fesseln und andere Menschen mit Behinderung: Für Journalisten gibt es jetzt Nachhilfe. Auch und gerade wenn sie für Leitmedien arbeiten.
Von der Webseite Leidmedien.de
Leidmedien.de ist heute online gegangen und will Journalisten für die Berichterstattung über uns sensibilisieren. Floskeln wie „an den Rollstuhl gefesselt“ oder „trotz der Behinderung” reduzierten behinderte Menschen auf ihre „Defizite“ und verstärkten abwertende Bilder von Hilflosigkeit und Leid, so die Initiatoren.
Andererseits: „Die amerikanische Behindertenbewegung nennt sie ,Superkrüppel’: Menschen, die scheinbar alles schaffen und ihre Behinderung heldenhaft ,überwinden’. Solche Geschichten sind bei den Medien beliebt, denn sie schaffen Sensation. Mit dem Alltagsleben behinderter Menschen haben sie jedoch wenig zu tun.“
Journalisten und Sozialhelden
Hinter der Webseite stehen/sitzen die Journalistinnen Rebecca Maskos und Lilian Masuhr, der Gründer der Sozialhelden, Raul Krauthausen, und der Pressesprecher der Sozialhelden, Andi Weiland.
Für Leidmedien.de wurden behinderte Journalisten und und Blogger eingeladen, einen kritischen Blick auf die Berichterstattung über Behinderung zu werfen. Zu ihnen gehören Blogger Heiko Kunert, Social Media Managerin Ninia LaGrande, die Journalistinnen Christiane Link und Rebecca Maskos, Bloggerin Julia Probst und die Kommunikationsberaterin Annette Schwindt.
Das Projekt wird von der Robert Bosch Stiftung unterstützt.
Erster Erfolg, um Journalisten auch tatsächlich zu erreichen: Der Mediendienst MEEDIA hat Projektleiterin Rebecca Maskos interviewt.
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