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News & Berichte

Der garantiert Paralympics-freie Nachrichtenticker am Samstag

Ja, wir machen (fast) schlapp! Angesichts von bisher 17 x Gold, 23 x Silber und 10 x Bronze, die wir allesamt notiert haben, stellen wir fest, dass wir konditionelle Versager sind. Außerdem wurden uns trotz der vielen Computer-Arbeit von Ottobock keine Handgelenke zur Verfügung gestellt. Deshalb werfen wir jetzt einfach mal wieder alles in einen Topf, das geht am schnellsten.

14. Theaterfestival Grenzenlos Kultur vom 6.-22. September

Musiktheater Berlin/Beirut (D/LB): Lilith’s Return (Foto: Sebastian Bolesch)

Diese Nachricht ist bei uns leider – wie manch andere – wegen der Paralympics liegen geblieben, aber immer noch aktuell. 140 Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Handicaps präsentieren seit 6. und noch bis zum 22. September 2012 im Kulturzentrum KUZ in Mainz Stücke. Die 14. Ausgabe des Theaterfestivals steht unter dem Motto „Gespenster der Freiheit“. Infos: www.grenzenlos-kultur.de

Mensch oder Monster

In der 30er Jahren war „Freaks“ zu viel für die Zuschauer, in den 60er avancierte er zum Kultfilm.

Münster: In der Filmreihe „Mensch oder Monster? Behinderung in der Filmgeschichte“ zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag (9.9.2012) im „Cinema & Kurbelkiste“ den ersten Film: „Freaks – Missgestaltete“ (USA 1932), in dem erstmals in der Filmgeschichte Menschen mit Behinderungen als Laiendarsteller ihre Rollen selbst spielten.
Weitere Infos: Westfälische Nachrichten

Multiple Sklerose: Die Lunge als Ausgangspunkt für Schübe?

Wichtige Details für die Ursachenforschung zur Multiplen Sklerose entdeckten Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen. Demnach können autoimmune Zellen in der Lunge die Fähigkeit erlangen, das Gehirn anzugreifen. Ausführlicher Bericht: DMSG

Jeder Zehnte in Mecklenburg-Vorpommern schwerbehindert

In Mecklenburg-Vorpommern leben immer mehr Schwerbehinderte. In den vergangenen zwei Jahren stieg ihre Zahl um acht Prozent auf rund 166.000, wie das Statistische Landesamt gestern in Schwerin mitteilte. Damit sei jeder zehnte Einwohner des Landes schwerbehindert.

Die Zahlen werden alle zwei Jahre erhoben. Ende 2007 waren demnach knapp 149 000 Schwerbehinderte anerkannt, zwei Jahre davor waren es 142.000. Knapp die Hälfte der Schwerbehinderten war 2011 älter als 65 Jahre. Als schwerbehindert gilt, dem die Versorgungsämter einen Grad der Behinderung von 50 Prozent und mehr zuerkannt haben. (dpa)

Hamburg: Senat will lieber keine Behinderten

„Hamburg plant, frei werdende Stellen nicht mehr an die Arbeitsagentur zu melden. Das bringt schwerbehinderte Interessenten um ihr festgeschriebenes Recht auf ein Bewerbungsgespräch“, schreibt die taz. Hier geht es zum Bericht.

SPD will 850 Euro „Garantie-Rente“

Wer 40 Jahre Vollzeit arbeitet, soll nach dem Willen der SPD eine Mindestrente von 850 Euro im Monat bekommen. Für Geringverdiener und Beschäftigte mit langer Arbeitslosigkeit, die aber mindestens 30 Jahre Beiträge gezahlt haben, soll die Grundsicherung im Alter durch Steuermittel aufgestockt werden. Dies sieht das neue Rentenkonzept der SPD vor, das der SPD-Vorstand am kommenden Montag erstmals beraten will. Die jährlichen Kosten für diese sogenannte „Solidarrente“ werden auf jährlich etwa eine Milliarde Euro mit steigender Tendenz veranschlagt. (dpa)

Bundespräsident Gauck fordert gesellschaftliches Engagement

Joachim Gauck hat sich am Freitag während seines Antrittsbesuches in Sachsen-Anhalt für mehr gesellschaftliches Engagement ausgesprochen. „Wir brauchen aktive Bürger“, sagte er. Der Bundespräsident hatte gestern gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt Magdeburg, Aschersleben und Halle besucht. In Halle stand am Abend das Benefizkonzert des Bundespräsidenten zugunsten des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen-Anhalt auf dem Programm. (dapd)

Rheinland-Pfalz fördert Mitarbeit Behinderter in Kitas

Die Landesregierung unterstützt Mitarbeiter von Behindertenwerkstätten, die zu Kindertagesstätten wechseln möchten. Wie das Sozial- und das Jugendministerium am Freitag gemeinsam mitteilten, geht es dabei vor allem um die Mitarbeit in der Hauswirtschaft. Interessenten können demnach zunächst ein Praktikum in einer Kita absolvieren, ohne gleich ihre Arbeit in der Werkstatt aufzugeben.

Ziel des Praktikums sei der Wechsel in eine sozialversicherte, tariflich bezahlte Arbeit in der Kita. Das Land übernehme dann 70 Prozent der Kosten, der neue Arbeitgeber 30 Prozent.

Jugendministerin Irene Alt (Grüne) erhofft sich davon nicht nur eine neue Perspektive für behinderte Menschen, sondern auch einen Lerneffekt für Kinder. „Denn wir wünschen uns, dass Kinder auch mit Menschen mit Behinderungen aufwachsen, dass sie Vielfalt, Gleichheit und Verschiedenheit im Sinne der Inklusion als ganz normal erleben“, sagte Alt laute einer Mitteilung. Das Konzept sei im Kreis Mainz-Bingen schon erfolgreich erprobt worden. (dpa)

Schwerin als barrierefreie Stadt ausgezeichnet

Schwerin ist von der Stiftung „Lebendige Stadt“ und dem Bundesfamilienministerium in einem europaweiten Wettbewerb als barrierefreie Stadt ausgezeichnet worden. Den Stiftungspreis 2012 teilen sich zwei Projekte aus der Landeshauptstadt, wie die Stiftung gestern in Frankfurt/Main mitteilte.

Gewürdigt werde der gemeinnützige Verein Haus der Begegnung Schwerin e.V., der an der barrierefreien Gestaltung der Bundesgartenschau 2009 maßgeblich mitgewirkt habe. Ausgezeichnet wurde zudem das Schweriner Amt für Stadtentwicklung für den Beitrag „Barrierefreier Stadtteil Neu-Zippendorf“. Neu-Zippendorf ist ein Plattenbaugebiet und gilt als sozialer Brennpunkt.

In dem europaweiten Wettbewerb hatten die Stiftung „Lebendige Stadt“ und das Bundesfamilienministerium Projekte gesucht, die die Eigenständigkeit, Mobilität und Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben fördern. Rund 150 Städte und Gemeinden nahmen teil. Anerkennungen gab es für Projekte in Bayreuth, Furth (Bayern), Luxemburg, Sosnowiecz (Polen) und Taunusstein. (dpa)

Auch Taunusstein für Barrierefreiheit gewürdigt

Im Wettbewerb „Lebendige Stadt“ wurde auch Taunusstein für „beispielgebendes Engagement für Barrierefreiheit“ gewürdigt. Der gemeinnützige Verein „Nachbarschaftshilfe Taunusstein“ setze sich dafür ein, „die Beziehungen in kleinsten sozialen Räumen zu verbessern, wiederherzustellen oder neu zu wecken“, so die Stiftung. Innerhalb von nur zwei Jahren wuchs er den Angaben zufolge von 40 auf mehr als 600 ehrenamtliche Mitglieder an.

Den Stiftungspreis erhielt die Stadt Schwerin (siehe vorige Nachricht). (dapd)

Nissans barrierefreie Preise

Barrierefreie Preise…

Dieses Foto hat uns User Günther aus München gemailt. Kommentiert hat er es nicht. Wahrscheinlich spricht es für sich. Wir veröffentlichen es hier und hoffen, dass Günther nicht ein verkappter Nissan-Werbefritze ist, sondern andere ROLLINGPLANET-Leser einfach nur an seinem Bild teilhaben lassen will.

Deutschland-Straßenatlas „Barrierefrei ans Ziel“ im Buchhandel

Der Anfang des Jahres erschienene Straßenatlas „Barrierefrei ans Ziel“ ist jetzt nicht nur direkt beim Verlag WAY OK, Stuttgart erhältlich, sondern auch im Buchhandel erhältlich. Informationen zu der Publikation gibt es in einer früheren ROLLINGPLANET-Nachricht: Der neue Deutschland-Straßenatlas „Barrierefrei ans Ziel“ will wegweisend sein.

Internationales Fußballturnier für Menschen mit Behinderung am 22. September 2012

Die Lebenshilfe Dinslaken und der Sportverein BSS e.V. veranstalten in Dinslaken am 22.9.2012 ein internationales Fußballturnier für Menschen mit Behinderung. Es werden Teams aus Frankreich, England , Niederlande und Deutschland am Turnier teilnehmen. (RP)

USA: Kind mit Down-Syndrom angeblich ein Sicherheitsrisiko

Für ihren behinderten Sohn Bede sollte es ein ganz besonderer Moment sein: Joan and Robert Vanderhorst hatten ein Flug erster Klasse mit American Airlines gebucht. Der Heimflug für den 16-Jährigen, der am Downsyndrom leidet, sollte ein einmaliges Erlebnis werden. Doch die Airline ließ ihn nicht an Bord. Der Grund: Er stelle ein Sicherheitsrisiko dar. Bericht: RP Online

SPD und Linke im Saarland fordern “Bürgerversicherung Pflege”

Die Saar-SPD hat vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung die Einführung einer „Bürgerversicherung Pflege“ gefordert. Dass Menschen immer älter würden, sei schön, bringe aber auch einen Anstieg der Pflegefälle mit sich, sagte Fraktionsvize Gisela nach einer Ausschusssitzung im Saarbrücker Landtag. Gute Pflege könne es nicht zum Null-Tarif geben. Ein Ausbau der paritätisch finanzierten Pflegeversicherung zu einer Bürgerversicherung könne zu einer starken Basis der Pflege führen.

Auch die Linke-Abgeordnete Astrid Schramm sprach sich für eine solidarische Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege aus und forderte zugleich bessere Rahmenbedingungen für die Arbeit der Pflegefachkräfte.(dapd))

Klinikaufenthalt endet für Demenzkranke oft im Pflegeheim

Müssen Demenzkranke ins Krankenhaus, ist dies oft der erste Schritt ins Pflegeheim. Das zeigt eine Studie der Uni Witten/Herdecke, bei der 133 Pflegedirektionen in deutschen Kliniken befragt wurden. Bei den älteren Patienten handelte es sich um Fälle, die nicht wegen ihrer Demenz, sondern wegen einer anderen Erkrankung ins Krankenhaus mussten. Die ungewohnte Umgebung, die Untersuchungen und Behandlungen steigerten oft ihre Verwirrung, so dass sie am Ende nicht mehr in ihre eigene Wohnung entlassen werden konnten. Das berichtet die Zeitschrift „Psychologie heute“ (Ausgabe Oktober 2012).

Die Ärzte und das Pflegepersonal in den Krankenhäusern seien nicht ausreichend auf verwirrte Patienten eingestellt, kritisieren die Autoren der Studie. Ihnen falle es schwer, richtig mit den kognitiven Störungen umzugehen. (dpa)

Ärzte entfernen 18 Kilogramm schweren Tumor

Ärzte haben einer russischen Patientin einen 18 Kilo schweren Tumor entfernt. Der bösartige Tumor der Gebärmutter habe bereits große Teile des Bauchraums ausgefüllt und andere Organe verdrängt, teilte das Clemenshospital in Münster am Freitag mit. Nach der abschließenden Chemotherapie werde die 52 Jahre alte Patientin wieder in ihre Heimat zurückkehren, erklärten die Mediziner. Die Behandlungskosten in Deutschland trägt die Patientin selbst. (dpa)

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