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Rheuma: Die unterschätzte Volkskrankheit
20 Millionen Deutsche sind von der entzündlichen Gelenkerkrankung betroffen.
Die meisten Menschen in Deutschland unterschätzen, wie verbreitet die Volkskrankheit Rheuma ist. So schätzen 82 Prozent, dass hierzulande nur zehn Millionen Menschen oder weniger von der entzündlichen Gelenkerkrankung betroffen sind. Nur sieben Prozent tippen auf die richtige Zahl von rund 20 Millionen. Das hat eine repräsentative forsa-Umfrage anlässlich des Welt-Rheuma-Tags am kommenden Freitag ergeben.
Ähnlich wenige (7 Prozent) sagen, dass sie sehr gut über die Krankheit informiert sind. Ein Siebtel (14) schätzen ihr Rheumawissen als gut, ein gutes Drittel (35) als mittelmäßig ein. Als eher schlecht beurteilt etwa ein Viertel (27) ihre Kenntnisse über Rheuma. 17 Prozent geben an, sich mit Rheuma gar nicht auszukennen.
Symptome nur einer Minderheit bekannt
Während aber fast alle Befragten (95) wissen, dass Gelenkschmerzen ein Symptom ist, ist nur knapp jedem Fünften (18) bekannt, dass auch Sehstörungen auftreten können. Immerhin ein Drittel (33) weiß von grippeartigen Symptomen.
Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer (57) sind fälschlicherweise der Ansicht, dass mehr Menschen Diabetes haben – richtig ist, dass es schätzungsweise 7 Millionen sind. Und mehr als drei Viertel (76) meinen, dass mehr Bürger von Bluthochdruck betroffen sind. Tatsächlich sind es etwa gleich viel. Im Auftrag des Pharmakonzern Phizer wurden 1002 Menschen ab 18 Jahren zwischen dem 1. und 5. Oktober befragt.
(dpa/tmn)




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