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Software legt Sozialämter lahm
Im größten Landkreis Deutschlands müssen Behinderte und andere lange Wartezeiten in Kauf nehmen.
Wegen einer Software-Umstellung müssen mehrere tausend Bürger im größten Landkreis Deutschlands – der Mecklenburgischen Seenplatte – jetzt lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Weil die Arbeit im Computernetzwerk von vier verschiedenen Standorten vereinheitlicht werden soll, werden die Sozialämter in Waren, Neustrelitz, Neubrandenburg und Demmin vom 12. November an für zwei Wochen geschlossen, teilte der Landkreis heute in Neubrandenburg mit. Die einheitliche Software müsse völlig neu aufgespielt und danach tausende „Fälle“ neu eingegeben werden.
In den diesen Ämtern können sozial Schwache unter anderem Blindengeld, Sozialhilfe, Grundsicherung für Rentner, Pflegewohngeld und Unterhaltssicherung beantragen. Das Ressort verfügt über einen Haushaltsanteil von rund 100 Millionen Euro. Für Notfälle wurden Ansprechpartner genannt (siehe Liste unten). Es sei die bisher längste Schließung bei der Umstellung der Verwaltungen nach der Reform 2011.
Ansprechpartner für dringende Fälle
Neubrandenburg: Viola Pape-Dittmer, 0395/57087 5275
Neustrelitz: Marlies Müller, 03981/481 210
Waren: Reinhard Sander, 03991/78 2320
Demmin: Hildegard Möser, 03998/434 4271
(dpa)





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