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5 Dinge, die Sie über Kortison wissen sollten

Richtige Einnahme verringert Nebenwirkungen.

Asthma-Spray (Foto: iwdn)

Asthma-Spray (Foto: iwdn)

Kortison wird als Medikament eingesetzt, um entzündliche oder allergische Erkrankungen zu lindern. Heutzutage wird Kortison vor allem in folgenden Fällen verwendet: Hautkrankheiten, Asthma und Allergien sowie Rheuma.

Kortison gibt es in den unterschiedlichsten Darreichungsformen: als Tabletten, Nasenspray, Augentropfen, Creme, Inhalationsmittel oder in Spritzenform.

5 Fakten für alle, die auf Kortison angewiesen sind:

1. Wann einnehmen?

Die richtige Einnahme von Kortison kann Nebenwirkungen verringern. Darauf weist die Landesapothekerkammer Hessen in Frankfurt am Main hin. Patienten sollten ihre Kortison-Präparate zwischen sechs und acht Uhr morgens einnehmen, wenn der Körper selbst Kortison produziert. Dadurch wird der Organismus nicht gestört.

2. Kortison als Spray

Nach der Einnahme von Asthmaspray sollte der Mund gut ausgespült werden, um Irritationen der Mundschleimhaut zu vermeiden.

3. Osteoporose

Wer langfristig Kortison nimmt, dem empfehlen die Apotheker, Osteoporose (Knochenschwund) am besten mit Kalzium und Vitaminen vorzubeugen. Ein Säureblocker schützt den Magen.

4. Welche Nebenwirkungen?

Neben Magenreizungen oder Osteoporose ist auch Gewichtszunahme eine mögliche Nebenwirkung von Kortison. Die Haut kann außerdem rote Äderchen und Knötchen bekommen oder dünn wie Pergament werden. Augen- und Nasentropfen können die Schleimhäute verändern. Bei lokaler Anwendung treten die Nebenwirkungen nur an den entsprechenden Anwendungsstellen auf.

5. Nicht von heute auf morgen abbrechen

Wer von Nebenwirkungen betroffen ist, konsultiert den Experten zufolge besser seinen Arzt, anstatt die Therapie abzubrechen. Da der Körper die eigene Kortisonproduktion während der Einnahme einschränkt, darf die Therapie nur in kleinen Schritten beendet werden.

(dpa/tmn)

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