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5 Lebensmittel, die Arzneimittel wirkungslos machen können

Schon ein kleiner Schluck Milch kann Medikamentenwirkung hemmen oder verhindern.

Darauf sollte man unmittelbar nach der Einnahme von manchen Medikamenten verzichten, weil Milch drin ist: Cappuccino (Foto:  	Timo Klostermeier/pixelio.de)

Darauf sollte man unmittelbar nach der Einnahme von manchen Medikamenten verzichten, weil Milch drin ist: Cappuccino (Foto: Timo Klostermeier/pixelio.de)

Lebensmittel können die Wirkung mancher Medikamente beeinträchtigen. Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) anlässlich des Tags der Apotheke am Donnerstag (5. Juni) hin. Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto „Sicher is(s)t sicher“. Hier sollten Sie aufpassen:

1. Milch

Schon eine kleine Menge Milch kann einige Medikamente nutzlos machen. Vorsichtshalber sollte der Patient nach der Einnahme bestimmter Antibiotika oder Mittel gegen Knochenschwund daher erst zwei Stunden später zum Beispiel eine Tasse Kaffee mit Milch trinken.

2. Gojibeeren

Menschen, die zum Beispiel Blutgerinnungshemmer, auch Vitamin-K-Antagonisten genannt, nehmen, sollten auf Gojibeeren verzichten. Denn die Mittel wirken dadurch stärker, es kann laut ABDA zu Blutungen kommen. Unklar sei bislang, welcher Mechanismus dahinter steckt.

3. Lakritze

Die Wirkung von Blutdrucksenkern kann durch Lakritze gemindert werden, weil darin Stoffe stecken, die den Blutdruck erhöhen. Zusätzlich kurbeln sie die Ausscheidung des Minerals Kalium über die Nieren an, was zu Muskelschwäche führen kann. Wer hohen Blutdruck hat, isst daher besser wenig bis keine Lakritze.

4. und 5. Grapefruits und Pomelos

Grapefruits und Pomelos sollten nicht bei Menschen auf dem Speiseplan stehen, die beispielsweise Medikamente gegen erhöhte Blutfettwerte oder zur Unterdrückung des Immunsystems nehmen. Denn die Inhaltsstoffe der Früchte wirken sich ungünstig auf den Abbau der Medikamente und den Transport von deren Wirkstoffen im Körper aus. Das kann sich verstärkend und vermindernd auf die Wirkung des Arzneimittels auswirken.

(dpa)

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