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Nebenwirkungen von Diabetesmedikamenten: Welche sind üblich, welche gefährlich?

Treten die Beschwerden erst auf, nachdem das Mittel längere Zeit gut verträglich war, kann es gefährlich werden.

Vorsicht, Nebenwirkungen! (Foto: Jörg Kleinschmidt/pixelio.de)

Vorsicht, Nebenwirkungen! (Foto: Jörg Kleinschmidt/pixelio.de)

Diabetesmedikamente haben manchmal Nebenwirkungen, die unvermeidbar sind. In anderen Fällen können sie aber auch Anzeichen für den Beginn einer schweren Komplikation sein. Darauf wies die Apothekerin Hiltrud von der Gathen auf einem Kongress in Meran hin, wie die Bundesapothekerkammer mitteilt.

So ist es zum Beispiel relativ normal, dass Patienten anfangs unter Übelkeit, Magenschmerzen oder Durchfall leiden, wenn sie den häufig verordneten Wirkstoff Metformin nehmen.

Gefährliche Laktatacidose möglich

Treten die Beschwerden erst auf, nachdem ihnen das Mittel zunächst oder längere Zeit gut bekommen ist, sollten sie zum Arzt gehen. Denn dann kann es sein, dass bei ihnen eine Laktatacidose beginnt. Bei dieser schweren Komplikation steigt das Laktat (Milchsäure) im Blut gefährlich stark an.

Unbehandelt kann das zum Tod führen. Patienten sollten sich mögliche Nebenwirkungen daher immer genau vom Arzt oder Apotheker erklären lassen.

(dpa/tmn)

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