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Abgeordneter Maresch kritisiert Höhe des Blindengeldes

In Brandenburg „muss umgehend und sofort gegengesteuert werden“.

Jürgen Maresch schaut hin: Ausstellungseröffnung bei einem Tag der Menschen mit Behinderung im Rathaus Cottbus (Foto: DieLinke)

Jürgen Maresch schaut hin: Ausstellungseröffnung bei einem Tag der Menschen mit Behinderung im Rathaus Cottbus (Foto: DieLinke)

Der Landtagsabgeordnete Jürgen Maresch von den Linken hat die Höhe des Blindengeldes in Brandenburg kritisiert. Das Land zahle taubblinden Menschen bis zu einem Alter von 17 Jahren monatlich 133 Euro, ab dem 18. Lebensjahr die doppelte Summe, teilte Maresch am Sonntag mit. Er ist Sprecher der Linksfraktion für Menschen mit Behinderung und Minderheiten.

Alle anderen Bundesländer überwiesen mehr, teils gut 500 Euro für über 18-Jährige monatlich. Der bayrische Landtag habe gerade eine Verdopplung der bisherigen Summe für Taubblinde beschlossen (ROLLINGPLANET berichtete: Haderthauer mit Kalauer: Bayern verdoppelt Blindengeld für Taubblinde).

Maresch kündigte eine Anfrage an die rot-rote Landesregierung in Potsdam an, die sich nach seiner Einschätzung zu wenig für blinde Menschen im Land engagiere. „Hier muss umgehend und sofort gegengesteuert werden“, sagte er.

(dpa/bb)

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1 Kommentar

  • Thomas

    Ist es üblich, dass ein Abgeordneteer eine Anfrage an die Regierung stellt, an der seine Partei beteiligt ist? Oder ist der Typ irgendwie verwirrt?

    22. Juli 2013 at 09:32

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