AfD will Inklusion wieder abschaffen

Der Parteitag in Nordrhein-Westfalen gibt einen Vorgeschmack auf das, was Menschen mit Behinderung blüht, wenn Petry & Co. an die Macht kommen.

Frauke Petry, die Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland (AFD), heute am Mikrofon. Bis Sonntag findet der Parteitag der nordrhein-westfälischen AfD statt. (Foto: Bernd Thissen/dpa)

Frauke Petry, die Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland (AFD), heute am Mikrofon. Bis Sonntag findet der Parteitag der nordrhein-westfälischen AfD statt. (Foto: Bernd Thissen/dpa)

Die NRW-AfD will bei der Landtagswahl 2017 als drittstärkste Kraft ins Parlament einziehen. Die Landeschefs Martin Renner und Markus Pretzell sowie AfD-Chefin Frauke Petry schworen beim Parteitag in Werl (Nordrhein-Westfalen) die 250 Delegierten auf dieses Ziel ein. „Wir wollen den Bürgern beweisen, dass wir in der Lage sind, zukünftig noch mehr Verantwortung für dieses Land zu übernehmen“, sagte Petry in ihrem Grußwort am Samstag.

In dem zur Diskussion stehenden Entwurf für ein Wahlprogramm fordert die AfD unter anderem eine Abkehr von rot-grünen Schulreformen wie der Inklusion, eine Reduktion von Zuwanderung, schnellstmögliche Abschiebungen und mehr Polizei auf den Straßen. Die AfD will beispielsweise Hartz-IV-Empfänger zu gemeinnütziger Arbeit verpflichten und Eltern bezahlen, die auf ihre Berufsausübung verzichten, um sich um ihre kleinen Kinder zu kümmern.

Inklusion nur ein ideologischer Firlefanz?

Für die AfD ist Inklusion schon seit längerem ein Dorn im Auge. In ihrem „Programm für Deutschland“ (Seite 54) betont die Partei: „Die ideologisch motivierte Inklusion ,um jeden Preis‘ lehnen wir ab“ und behauptet: „Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen stellt unsere bewährten Förder- und Sonderschulen keineswegs in Frage. Die Forderung, behinderten Kindern Teilhabe am Bildungssystem zu garantieren, ist bereits umfassend und erfolgreich erfüllt.“ Ein Satz, angesichts dessen viele ROLLINGPLANET-Leser/innen nur den Kopf schütteln werden.

Bislang ist die AfD nicht im Landtag von NRW vertreten, macht sich aber aufgrund zweistelliger Umfragewerte Hoffnung auf einen Wahlerfolg im Land ihres mitgliederstärksten Landesverbandes. Lautstarke Proteste gab es am Samstag rund um den von der Polizei abgeschirmten Veranstaltungsort in Werl. Mehrere hundert Demonstranten auf verschiedenen Kundgebungen kritisierten die Positionen der AfD als fremdenfeindlich und rückwärtsgewandt.

(RP/mit Materialien von dpa)

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52 Kommentare

  • Frank Kleine

    Die sollen einpacken und zum Teufel gehn

    2. Juli 2016 at 18:37
  • Ingrid Gerber

    unfassbar! 🙁

    2. Juli 2016 at 18:58
  • Silke Zeyen

    Dabei würde rund die Hälfte der AfD ohne Inklusion „wegfallen“ Bei so wenig Nutzung der Gehirnzellen, könnte man locker von einer Behinderung des Geistes sprechen. AfD= Anlaufstelle für Dumme!

    2. Juli 2016 at 19:01
    • Fränzi Raminza

      menschen mit geistiger behinderung haben oft ein ausgesprochen gutes herz, das kann man von den afd´lern nicht behaupten.

      2. Juli 2016 at 19:28
      • Silke Zeyen

        Liebe Fränzi, da stimme ich Dir uneingeschränkt zu!

        2. Juli 2016 at 20:25
  • Andreas Kohl

    Die AfD ist eine Partei, die definitiv nicht wählbar ist und das nicht nur aus diesem Grund! Die Frage die sich mir nur stellt, wen soll man vor der aktuellen Situation überhaupt noch wählen?

    Kritik am „Bundesgleichstellungsgesetz“
    http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/33756/Aufstand-der-Behinderten!.htm

    Kritikpunkte am „Bundesteilhabegesetz“
    http://nichtmeingesetz.de/2016/05/10/die-10-groessten-maengel-des-entwurfs-zum-bundesteilhabegesetz/

    Medikamententests an nicht einwilligungsfähigen Personen (Demenzkranke und Menschen mit Lernbehinderung),
    http://www.tagesspiegel.de/politik/demenzkranke-und-geistig-behinderte-betroffen-kirchen-laufen-sturm-gegen-plaene-fuer-medikamententests/13602502.html

    Die von Scholz und Schäuble geplante „Regionalisierung der Sozialgesetzgebung“ http://www.taz.de/!5312693/ und auch noch das „Pflegestärkungsgesetz 3“ http://rollingplanet.net/der-naechste-hammer-behinderte-sollen-beim-pflegestaerkungsgesetz-iii-abserviert-werden-r/

    Das lässt einem das Blut in den Adern gefrieren!

    Mängel am BTH auf Youtube: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachrichten/erklaerstueck-bundesteilhabegesetz-behinderte-100.html

    http://www.mdr.de/sachsenspiegel/video-29446_zc-61a459d2_zs-4ccc2d21.html

    http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/videos/teilhabegesetz-mehr-rechte-fuer-menschen-mit-behinderung-100.html

    2. Juli 2016 at 19:38
  • René Kipping

    Rollingplanet sind AfD Gegner. Du sollst denen nicht glauben. Wechsle lieber woanders unabhängige Medien z.b. Focus, RT Online

    2. Juli 2016 at 20:00
    • Marija BuTuci

      René Kipping klar ich gucke andere an Zufall ist rollingplanet offen deshalb

      2. Juli 2016 at 20:24
    • René Kipping

      Noch schlimmer, SPD lehnt Bundesteilhabe ab, das bedeutet auch Inklusion abschaffen.

      2. Juli 2016 at 21:28
    • Marija BuTuci

      Typisch Politiker

      2. Juli 2016 at 21:31
    • Volker Schüler

      naklar alte Partei sind lügen! AfD ist in Zukunft modern.

      3. Juli 2016 at 01:08
    • Ingo Lüllwitz

      @René Kipping, Wenn Du Dir das Parteiprogramm der AfD durchließt, dann verstehst Du auch warum jede Gemeinnützige-, Soziale-und Hilfsorganisationen gegen die AfD sind. Weil jeder Mensch mit beliebiger Einschränkung oder nicht dem Idiologischem Bild der AfD entspricht an den Rand unserer Gesellschaft katapultiert wird.
      Sowas hatten wir vor über 70 Jahren schon mal und aus Fehlern sollten wir lernen und sie nicht wiederholen.
      RT-Online ist nicht unabhängig sondern „hängt sein Fähnchen“ in Russische und Nationalistische Richtungen.

      3. Juli 2016 at 11:09
    • Tuerkis-Prinz Chris

      Marija, ich sage AfD ist GEGEN Inklusion (lies mal oben „AfD will Inklusion wieder abschaffen“ = „null Inklusion“) und das ist viel schlimmer als SPD für wenig Inklusion. Besser wenig Inklusion als gar keine Inklusion! Wach auf, ihr süßen Träumer… ???

      3. Juli 2016 at 18:06
    • René Kipping

      Ach ja ich bin kein Träumer, sondern du bist ein Volltrottel. Rollingplanet arbeitet für die SPD. SPD versuchen sich auf AfD Schuld zu schieben, weil Bundesteilhabe gerade von der SPD Frau Nahles abgelehnt wurde.

      3. Juli 2016 at 20:03
    • Michael Tippmer

      Ich bilde mir meine Meinung auch als unabhänig von Rolligplanet. Bin nähmlich SPD-Mitglied. Die AFD muss weg .

      4. Juli 2016 at 11:12
  • Jacqi Müller

    Ich finde es gut wenn unsere behinderten kinder in Schulen kommen wo sonderpädagogen sich gezielt um unsere kinder kümmern inklusion ist gescheitert habe es in der i-kita erlebt in den regelschulen wo unsere kinder untergebracht werden wird entweder ein einzelfallhelfer reingesteckt der aber für andere klassen auch zuständig sein muss die Lehrerin muss dann sich um die gesunden sowie auch um das behinderte kind kümmern die Lehrerinnen selber machen ein paar zusatzschulungen mit in ihrem studium und sonderpädagogen werden garnicht mehr ausgebildet! Ich habe es hautnah erlebt eine Lehrerin sagte mal zu mir das mädchen im Rollstuhl sitzt am fenster schaut raus und knabbert und sabbert am stift herum das ist für mich null inklusion sondern abfertigung unserer kinder!in schulen und kitas wo sonderpädagogen arbeiten läuft das alles anders sie haben ihren Tagesablauf wo sich unsere kinder wohl fühlen und auch je nach art der Behinderung beschäftigt werden!

    2. Juli 2016 at 20:50
    • Claudia Langstrumpf

      Unsre Kinder haben ein RECHT auf Regelschule. Kein Mensch spricht davon, die Förderschulen komplett abzuschaffen. Aber dass Kinder auf selbige müssen, nur weil sie eine Behinderung haben, ist Hohn.

      2. Juli 2016 at 21:24
      • xxx

        die kinder dürfen nur nicht wegen ihrer behinderung von der regelschule ausgeschlossen werden. mit einem recht auf regelschule ist das nicht verbunden, erst recht nicht mit einem zwang zur regelschule. die von der politik gewählte inklusion auf sparflamme ist schlecht für die behinderten kinder, weil sie nicht ausreichend gefördert werden, für die nicht-behinderten kinder, weil die behinderten kinder je nach behinderung den unterricht unmöglich machen, für die regellehrer, weil sie mit der aufgabe überfordert sind und für die sonderlehrer, weil sie zwischen verschiedenen schulen mit noch mehr kollegien pendeln müssen.

        5. Juli 2016 at 11:24
    • Jacqi Müller

      Wenn es nach der jetzigen Politik ginge würden alle Förderschulen abgeschafft werden und unsere behinderten kinder gehen immer mehr unter bekommen dann fast gar keine förderung mehr weil die die normalen Lehrer gar keine Zeit mehr haben für unsere kinder so sieht es aus!

      3. Juli 2016 at 09:22
    • #bildetbanden

      Es gibt in Berlin eine Schule in der Inklusion wunderbar funktioniert. Der Unterschied: es wurden zusätzlich zu den „normalen“ Lehrkräften die sich entsprechend weiter gebildet hatten ausreichend Sonderpädagogen, und sozialarbeiterinnen eingestellt! Die nicht behinderten Kinder profitierten ebenfalls von deren Expertise und lernten ordentlich Sozialkompetenz und Einfühlungsvermögen dazu. Inklusion kann gelingen! Natürlich ist es eine Herausforderung aber wenn man es richtig anstellt ist Inklusion für alle eine Bereicherung. Bildung und Teilhabe sind das zentrale Element einer Gesellschaft mündiger Bürger. Anstatt Behinderte Menschen auszuschließen und euch von der afd und ähnlichen verarschen und aufhetzen zu lassen tretet endlich denen auf die Füße, die das Geld woanders hin verschwinden lassen, dass eigentlich für Viel wichtigeres gebraucht wird. Solidarität ist der stärkste Schutzschild gegen Ungerechtigkeit.

      3. Juli 2016 at 15:08
    • N. True

      Inklusion ist nicht gescheitert, sondern noch lange nicht da angekommen, wo sie ankommen muß. Es ist ein weiter Weg, der auch in bornierte Lehrer- und Politikerhirne führen muß. Alle Beteiligten müssen da noch ganz viel lernen. Die Kinder sind da am Schnellsten!

      4. Juli 2016 at 16:21
  • Praxisnah

    Absolut richtig.
    Eine Schulklasse kann nicht immer nur auf 1nen behinderten warten nur weil schönredner meinen ,behinderte müssen ..normal.sein..
    Ich selber habe die Erfahrung gemacht das der Lehrstoff nicht durchgekommen werden konnte weil dauernd der Rolli mit saberling seinen Text nicht lesen konnte…
    Die Eltern die bewusst behinderte Kinder zur Welt bringen sollen sich persönlich darum kümmern.
    Unsere Welt ist total Überbevölkerung.
    Im Endeffekt geht’s doch jedem sozial oder sonstigen verband ums Geld.

    3. Juli 2016 at 06:23
    • #bildetbanden

      Ich muss mich wirklich zusammenreißen ihnen keinen Unfall zu wünschen wenn ich ihren Kommentar lese. Überdenken sie ihre Haltung nach dem Kantschen Imperativ oder beten sie besser, dass es sowas wie karma nicht gibt!

      3. Juli 2016 at 15:12
      • N. True

        Wunderschöne Antwort!

        4. Juli 2016 at 16:23
    • #bildetbanden

      Werden Sie erwachsen. Das ist nicht praxisnah sondern undifferenziert, menschenfeindlich und schlichtweg völlig panne

      3. Juli 2016 at 15:22
    • Speedster1970

      Ihre Äußerungen sind beleidigend und nicht akzeptabel. Woher nehmen Sie sich eigentlich das Recht so über die Menschen mit Handicap zu äußern. Vielleicht kommen Sie auch mal in so eine Situation. Nehmen Sie sich das Leben nur weil es in Ihren Augen nicht lebenswert erscheint? Besser wär es. Denn solche Leute wie Sie vergiften unsere Gesellschaft. Wetten dass das Kind mehr Grips im Kopf hat als Sie? Auch wenn dem Kind unkrontrolliert der Speichel aus dem Mund läuft und der Stift mehrmals aus der Hand fällt.
      Entscheident ist, was man im Kopf hat. Und da scheint es bei Ihnen nicht weit her zu sein. Sonst würden Sie solche Äußerungen nicht verbreiten. Wir Menschen mit Behinderung haben es uns nicht ausgesucht. Unsere Eltern schon gar nicht. Also schalten Sie Ihr Gehirn ein bevor sie irgendwelche Äußerungen über Behinderte kundtun! Oder halten Sie besser ganz die Klappe!

      3. Juli 2016 at 18:15
    • Deejam

      Euthanasie. Der Kommentar ist juristisch an der Grenze.

      4. Juli 2016 at 05:02
    • Michael Tippmer

      Sehr geehrter Herr Praxisnah, was reden sie für ein Mist. Wahrscheinlich sind Sie einer von der AFD.

      4. Juli 2016 at 10:47
      • Klaus-Dieter Dingel

        So Gehirnlose gibt es nicht bei der AfD.

        23. Juli 2016 at 14:29
  • handbiker

    Es wäre eine Schande für Deutschland, wenn wir den Fortschritt, den wir uns so hart erkämpft haben, verlieren würden.

    3. Juli 2016 at 09:27
  • Someone gast

    Focus ein unabhängiges Medium? Das ist doch das Sprachrohr der AfD. Von keinem der „etablierten“ Medien hörte man in der letzten Zeit so viel Hetze.

    3. Juli 2016 at 12:31
  • Lilly

    Grundsätzlich denke ich, dass von einer gut durchdachten Inklusion alle profitieren können. Dazu muss aber auch genug Geld in die Hand genommen werden. Man braucht richtig ausgebildete Lehrkräfte und Sonderpädagogen und ein vernünftigen Konzept, wie alle Kinder zu ihrem Recht kommen. Mit dem Bau von Rollstuhlrampen ist es nicht getan. Je breiter die Streuung der Leistungsfähigkeit in einer Klasse ist, desto eher besteht die Gefahr, dass die Schwächeren oder eben auch die Stärkeren zu kurz kommen. Dem muss von Anfang an entgegengewirkt werden, sonst ist das Projekt Inklusion zum Scheitern verurteilt.

    3. Juli 2016 at 12:54
    • JFI

      GENAU DAS ist der Haken an Inklusion, denn Inklusion funktioniert nur mit genügend finanziellen Mitteln! Wenn darauf vertraut wird, dass mit der vorhandenen Personalstärke an Lehrenden dieselbe Unterrichtsqualität erreicht werden kann, wenn man besonders hilfsbedürftige Schüler in den regulären Unterricht setzt, ist alles verloren. Entweder erhalten dann die inkludierten Schüler die nötige Zuwendung nicht, um den angestrebten Abschluss zu erlangen, oder sie bekommen die nötige Unterstützung zu Lasten aller anderen Schüler, weil die Lehrenden sich dann nicht mehr ausreichend um diese kümmern können.
      Mit der Zuteilung von Sonderpädagogen, die gezielt für die inkludierten Schüler eingesetzt werden, wäre Inklusion möglich, aber das kostet einfach Geld.
      Im Übrigen muss ich zugeben, dass ich persönlich nicht viel von Inklusion halte – auch ohne AfD Wähler zu sein. Denn wenn man sich vorstellt zu welchen Leistungen die „normalen“ Schüler fähig wären, wenn ihnen dieselbe Zuwendung zuteil werden würde, fragt man sich bald, warum sich um diese so verhältnismäßig (!!) wenig gekümmert wird.

      13. Juli 2016 at 13:57
  • Dieter Kempka

    Das ist die AFD….Rückbau aller sozialen Erungenschaften,unmenschlich, Frauenfeindlich und irgendwie von gestern!

    3. Juli 2016 at 13:06
  • Speedster1970

    Wann wachen die Wähler der AFD enlich auf? Gibt es wirklich so viel Dummheit auf einen Haufen, dass man sich von diesem Gesülze so blenden lässt?
    Auch ich gehöre zu der sozial-benachteiligten Gruppe, wenn man vom Einkommen ausgeht. Auch ich bin nicht mit allen einverstanden was die Bundesregierung beschließt. Deshalb würde ich noch lange nicht solche Ewig-Gestrigen mit rasisstischen Zügen wählen.

    3. Juli 2016 at 18:22
    • Klaus-Dieter Dingel

      Die Wähler der AfD sind wach und ausgeschlafen, was man leider von Euch Altparteienangehörigen nicht sagen kann. Seit eh und je werden wir behinderte mit Sonntagsreden abgespeist und was hat sich bisher getan??? Nichts, es geht wieder rückwärts. Wie mir der AfD Vorstand bestätigt, werden Sie die UN-BRK im Sinne umsetzen. Damit ist allen behinderten Menschen geholfen. Was macht die Regierung seit 7 Jahren?? Nichts wird umgesetzt. Oder Artikel 3 Satz 3 „niemand soll auf Grund einer Behinderung benachteiligt werden“. Das geht den Etablierten knapp an dem Teil vorbei worauf ich sitze. 24 Jahre Vollverarschung reicht. Jetzt muss ein Wechsel her um endlich die Richtung zu ändern.

      23. Juli 2016 at 14:11
  • Tammy

    Tja und wie nicht anders von ‚rollingplanet‘ gewohnt, völlig aus dem Zusammenhang gerissenes, schwachsinniges Geschreibsel.

    Bitte (!!!) lernt endlich lesen, verstehen und dann darüber berichten.
    An Alle die diesen Schwachsinn glauben, ohne selber recherchiert zu haben: bitte tut endlich das Gleiche!

    Selten soviel gequirlten Quatsch gelesen, wie von Euch!

    3. Juli 2016 at 18:27
  • Fritz Altherr

    Die AfD sind eigentlich nichts anderes als undichte ‚Braune Säcke‘ !!!

    3. Juli 2016 at 19:13
    • Michael Tippmer

      Da muss ich Ihnen zustimmen

      4. Juli 2016 at 10:37
  • Andreas zur Hausen-Böttcher

    Afd ist Lüge und Steinzeit zusammen. Sie sind wie die Brexit-Befürworter, Lügen verbreiten, nicht einlösbare Versprechen machen und nur Angst verbreiten. Und dann……böses Erwachen nach Erfolgen dieser Afd. Also seid vorher klug, informiert Euch, fragt kritisch nach und lest zwischen den Zeilen. AFD IST ABSOLUTER RÜCKSCHRITT UND MENSCHENVERACHTEND!!!!!!

    3. Juli 2016 at 21:21
  • Susanne Hase

    Ein Großteil der Lehrer und Erzieher, die mit dem unausgegohrenen Projekt Inklusion konfrontiert sind, sollten Afd wählen, solange Bund und Länder nicht bereit sind, die Inklusion angemessen mit Personal und Geld zu fördern. Bisher wird die Inklusion auf dem Rücken von Erziehern und Lehrern zum Leidwesen der Kinder ausgetragen, die von Inklusion nicht betroffen sind.

    3. Juli 2016 at 22:06
    • JFI

      AfD wählen sollte vielleicht besser niemand, denn außer die Probleme zu benennen, kann diese Partei offenbar nichts. Gangbare Lösungsvorschläge werden wenig bis nicht formuliert.
      Aber davon abgesehen, teile ich Ihre Meinung bezüglich der Inklusion in Ihrer jetzigen Ausprägung.

      13. Juli 2016 at 14:07
  • Michael Tippmer

    Wer AFD wählt den letzten Mist. Wer so was wählt hat nichts gelernt von der Nazidiktatur. Die AFD muss weg. Die AFD ist gegen Moslems. Jeder kann in Deutschland seine Religion frei ausüben. Die Flüchtlinge sind arme Menschen.

    4. Juli 2016 at 10:30
    • hazett

      Amen!

      9. Juli 2016 at 08:54
  • Tk

    Macht Euch nichts vor. Die Politiker der Altparteien werden über die Inklusion nur Sonntags reden halten und dabei auf die Einsparungen zielen. Denn ein Regelschullehrer kann den einen Behinderten ja mal eben mit unterrichten.
    Die AfD hat verstanden, dass es nur auf Einsparungen hinausläuft und die Eltern der Normalokinder gegen die Behinderten aufbringt.
    Gute Schulen für Behinderte gab es und es wird schwer diese wiederzubekommen wo sie einmal abgeschafft wurden.
    Deshalb überlegt es Euch gut mit dem AfD Bashing.

    4. Juli 2016 at 10:30
  • hazett

    Hier spricht jemand, der Inklusion als Sonderschullehrer seit Jahren erlebt.

    Die AfD zu verunglimpfen ist schäbig und höchst unfair. Inklusion kommt von inclusion und dies heißt laut Englischwörterbuch „Teilhabe“. Damit ist aber nicht die Teilhabe an Regelschulen gemeint, sondern die Teilhabe am Bildungssystem überhaupt. In der UNMenschenrechts´konvention Artikel 24 nachzulesen. Gedacht war und ist sie auch ausschließlich für Schwellenländer, die Behinderten KEINERLEI Teilhabe an Bildung ermöglichten. Nur das war gemeint und nichts anderes. Die Befürworter der „Eine Schule für Alle“ Bewegung jedoch haben sich die Frechheit herausgenommen daraus „Integration“ ins Regelschulsystem zu machen. Allein schon an den Begriffen „Inklusion“ und „Integration“ erkennt man als Bildungsbürger den Unterschied.

    Darüber hinaus kann ich als Betroffener Lehrer mit Fug und Recht sagen: Mir liegen alle behinderten Kinder sehr am Herzen, die Umsetzung der Integration in Regelschulen ist von der Politik jedoch sträflich vernachlässigt. Weder personell noch von der Ausstattung her sind Regelschulen in der Lage, eine vernünftige Integration zu leisten. Die Sonderschulen waren und sind immer noch die ideale Schulform um Kindern mit spezifischen Schwierigkeiten zu helfen – halt Spezialisten auf ihrem Gebiet. Niemand würde auf die Idee kommen, das das Schwimmen von einem Gärtnermeister vermittelt werden könnte, Bademeister sind da besser geeignet.

    Zur AfD Verleumdung: Ich bin und bleibe, gerade weil ich weiß wovon ich rede Mitglied der AfD. Diese will weder Behinderte diskriminieren, noch ausschließen von Bildung, sondern durch Fachkräfte unterrichten lassen. Fachkräfte wie ich einer bin.
    Und jetzt muß ein für alle mal Schluß sein mit der Herabwürdigung einer Partei, die lediglich konservative Ansätze vertritt, aber ganz sicher keine menschenfeindliche.
    In diesem Sinne! Und hier Näheres und Interessantes:
    http://www.wertewandelblog.de/?s=inklusion

    4. Juli 2016 at 15:05
    • Christine Singh

      Ihre Wortverdrehungen, Übersetzungsfehler und Schönrederei verursachen mir Brechreiz.

      4. Juli 2016 at 15:43
      • hazett

        Dann gehen Sie bitte umgehend zum Arzt. Zu Ihrem Wohl.

        9. Juli 2016 at 08:53
    • Tammy

      Danke Hazett!!!
      Endlich liest man hier mal jemanden, der vernünftig genug ist, zu lesen und zu verstehen!

      5. Juli 2016 at 12:40
  • Mathias

    Ich bin beileibe kein Fan der AfD, würde sie auch nie wählen. Aber von „Inklusion abschaffen“ grad mal schnell „menschenverachtend“ und „Behinderte diskriminieren“ zu schließen ist schon arg Propaganda. Es ist mit Sicherheit toll, eine ideale Inklusion zu erreichen in der alle Kinder zusammen lernen ohne Unterschiede und ohne Diskriminierung. Und ohne dass irgendwer auf der Strecke bleibt. Aktuell gibt es eher die Inklusion, in der man mangels Finanzen einigermaßen mit Hilfskräften und wenig zusätzlichen Ressourcen die Kinder unterstützt und hofft dass die „normalen“ Kinder dadurch Toleranz lernen und nicht, dass man besonders gut behinderte Kinder Mobben kann.
    Das kann man durchaus diskutieren, ohne direkt Menschenfeind zu sein.
    Hier bekommt man aber eher den Eindruck sowohl im Artikel als auch in vielen Kommentaren dass statt zu denken und begründet zu diskutieren sehr emotional und unkritisch auf den Propagandazug aufgesprungen wird.

    4. Juli 2016 at 23:05
    • JFI

      Da stimme ich zu einhundert Prozent zu! Sich rational und pragmatisch zu einem Thema zu äußern, das sich mit Randgruppen welcher Art auch immer beschäftigt, ohne mit polemischen Kommentaren überhäuft zu werden (shitstorm), ist in Zeiten der political correctness fast unmöglich geworden. Aber das ist offenbar in der Politik so.

      13. Juli 2016 at 14:20

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