Aktion „Ungehindert.de Janeiro“ startet

„Raus aus der Nische“: Rund 20 Paralympics-Kandidaten sollen in Berlin unterstützt werden.

Elena Krawzow gehört zu den Sportlerinnen, die zum Kampagnenstart dabei sind (Foto: BVS/IDM)

Elena Krawzow gehört zu den Sportlerinnen, die zum Kampagnenstart dabei sind (Foto: BVS/IDM)

Mit der Kampage „Ungehindert.de Janeiro“ wollen der Berliner Behindertensportverband (BSB) und der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. rund 20 Paralympics-Kandidaten auf dem Weg zu den Spielen in Rio unterstützen. „Wir wollen mit der Kampagne Mut machen und einen Schritt tun, um aus der Nische herauszukommen“, sagte BSB-Geschäftsführer Klaas Brose am Mittwoch. Erste Spenden seien eingegangen. Mit weiteren Firmen gebe es Gespräche und Termine. „Das läuft gut an“, erklärte Brose. „Wir haben die Initiative gestartet, um mögliche Finanzierungslücken zu stopfen.“

Der Auftakt der Kampagne wurde mit mehr als ein Dutzend Sportlern vollzogen, die bei Paralympics, Welt- und Europameisterschaften Titel und Medaillen gewonnen haben. Dazu zählten die Leichtathleten Marianne Buggenhagen und Rahim Nagibulla (siehe ROLLINGPLANET-Bericht: Mit Polizei: Deutsche Bahn lässt Paralympics-Kandidaten aus dem Zug werfen) sowie die Schwimmerinnen Daniela Schulte, Elene Krawzow und Emily Telle. Auch die Triathletin Andrea Thamm, Radsportler Pierre Senska und Kanute Tom Kierey waren dabei. Bis zur Verabschiedung der Berliner Delegation nach Rio de Janeiro im August 2016 sieht der Aktionsplan unter anderem auch ein Benefizkonzert vor.

(RP/dpa)

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