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Alles wie gehabt: RSV Lahn-Dill gewinnt DRS-Pokal

Es bleibt langweilig im deutschen Rollstuhlbasketball – die Super-Hessen besiegen Gastgeber Hamburg mit 77:52.

Co-Trainer Ralf Neumann mit dem DRS-Pokal, rechts Head Coach Nicolai Zeltinger. (Foto: Armin Diekmann)

Co-Trainer Ralf Neumann mit dem DRS-Pokal, rechts Head Coach
Nicolai Zeltinger. (Foto: Armin Diekmann)

Titelverteidiger RSV Lahn-Dill hat mit einem 77:52 (19:13/36:25/55:35)-Erfolg über Gastgeber BG Baskets Hamburg den Deutschen Pokal erneut gewonnen. In der InselPark Arena glänzte wie beim 85:68-Halbfinalsieg gegen RSB Team Thüringen vor allem das hessische Offensiv-Trio mit Kapitän Michael Paye, Nationalspieler Thomas Böhme und Steve Serio.

„Wir haben in beiden Spielen taktisch genau unsere Marschroute umgesetzt und gezeigt, dass wir uns immer wieder neu einstellen können. In der Rolle des Gejagten fühlen wir uns pudelwohl“, so ein überglücklicher RSV-Trainer Nicolai Zeltinger nach der Schlusssirene vor rund 150 mitgereisten Fans, ehe er zusammen mit seinem Team den DRS-Pokal durch Hamburgs Innensenator Michael Neumann in Empfang nahm.

Der alte und neue deutsche Pokalsieger: RSV Lahn-Dill. V.l.n.r., stehend: Sebastian Mende, David Amend, Ralf Neumann, Techniker Rene Dietsch, Physiotherapeutin Pia Briegel, Trainer Nicolai Zeltinger, Andreas Joneck, Sven Köppe; mittlere Reihe: Kapitän Michael Paye, Thomas Böhme, Marco Zwerger, Felix Schell, Joe Bestwick, Annabel Breuer (verdeckt), Steve Serio, Dirk Köhler; vorne: Nico Dreimüller, Christopher Huber, Jan Haller, Björn Lohmann. (Foto: Armin Diekmann)

Der alte und neue deutsche Pokalsieger: RSV Lahn-Dill. V.l.n.r., stehend: Sebastian Mende, David Amend, Ralf Neumann, Techniker Rene Dietsch, Physiotherapeutin Pia Briegel, Trainer Nicolai Zeltinger, Andreas Joneck, Sven Köppe; mittlere Reihe: Kapitän Michael Paye, Thomas Böhme, Marco Zwerger, Felix Schell, Joe Bestwick, Annabel Breuer (verdeckt), Steve Serio, Dirk Köhler; vorne: Nico Dreimüller, Christopher Huber, Jan Haller, Björn Lohmann. (Foto: Armin Diekmann)

Klare Angelegenheit

Zuvor sahen die Besucher ein Finale, das der RSV nach dem 10:9 (7.)-Vorsprung immer deutlicher dominierte. Die Abwehr der deutschen Rollstuhlbasketball-Übermannschaft ließ Hamburgs in der Regel brandgefährliches Dreiergespann Reo Fujimoto, Hiroaki Kozai und Mustafa Korkmaz kaum Entfaltungsmöglichkeiten.

Nach dem kräftezehrenden Spiel am Vortrag gab Nicolai Zeltinger bereits zu Beginn des zweiten Viertels viele Spielanteile an seine vermeintliche zweite Garde. So glänzte Center Joe Bestwick beim 29:20 (16.) nach einem blitzsauberen Anspiel von Steve Serio ebenso wie nur wenige Sekunden später Jan Haller mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 32:20 (17.). Auch nach dem Seitenwechsel ließ der Titelverteidiger nichts mehr anbrennen und entschied die Partie quasi vorzeitig nach zwei Dreiern von Kapitän Paye und Böhme binnen 39 Sekunden zum 55:35 (29.).

Im Spiel um Platz 3 hatte sich zuvor das RSB Team Thüringen mit 76:62 gegen Goldman Dolphins Trier durchgesetzt.

Hamburg: Reo Fujimoto (17/1 Dreier), Hiroaki Kozai (10), Mustafa Korkmaz (8), Annika Zeyen (7), Robin Poggenwisch (4), Gesche Schünemann (2), Mareike Miller, Desiree Miller, Jan-Niklas Neuroth.

Lahn-Dill: Thomas Böhme (25/1), Michael Paye (21/2), Steve Serio (17/1), Felix Schell, Joe Bestwick (5), Jan Haller (5), Dirk Köhler (4), Annabel Breuer, Nico Dreimüller, Christopher Huber, Björn Lohmann, Marco Zwerger.

(RP/aj)

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