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Am 5. September ist Internationaler Tag der Querschnittlähmung

„Spinal Cord Injury Day“: In Deutschland leben etwa 100.000 Para- und Tetraplegiker – jedes Jahr kommen zirka 1.500 neue hinzu.

Der weltweite Aktionstag soll ein Bewusstsein schaffen für die Teilhabe und Chancengleichheit von querschnittgelähmten Menschen. (Foto: Shutterstock)

Der weltweite Aktionstag soll ein Bewusstsein schaffen für die Teilhabe und Chancengleichheit von querschnittgelähmten Menschen. (Foto: Shutterstock)

Auf Initiative der International Spinal Cord Injury Association (ISCoS), dem internationalen Fachverband zum Thema Querschnittlähmung, und der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wird am 5. September 2017 zum zweiten Mal der „Spinal Cord Injury Day“ veranstaltet.

In Deutschland wird die Initiative von der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten (FGQ) gemeinsam mit dem Fachverband Deutschsprachige Gesellschaft für Paraplegiologie (DMGP), den verbundenen 27 Behandlungszentren für Querschnittgelähmte in Deutschland und der Deutschen Stiftung Querschnittlähmung getragen, um damit der Öffentlichkeit das Thema Querschnittlähmung näher zu bringen.

Infoveranstaltung für die Öffentlichkeit

Der weltweite Aktionstag soll ein Bewusstsein schaffen für die Teilhabe und Chancengleichheit von Betroffenen, Perspektiven für ein lebenswertes Leben mit einer Querschnittlähmung aufzeigen und Hilfe und Anleitung für Familie, Lebenspartner und Angehörige bieten. In Deutschland leben laut FGQ etwa 100.000 Menschen mit einer Querschnittlähmung. Jedes Jahr kommen zirka 1.500 neue Betroffene hinzu.

Die Fördergemeinschaft veranstaltet am 5. September gemeinsam mit dem Behandlungszentrum für Rückenmarkverletzte in Ulm und dem dortigen Förderverein eine Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.fgq.de.

Die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. (FGQ) ist ein gemeinnütziger Verein, der über Querschnittlähmung und die damit einhergehenden Folgen informiert, Betroffene und Angehörige berät, Konzepte zur Verbesserung der Lebenssituation Querschnittgelähmter entwickelt, entsprechende Projekte fördert und in Einzelfällen aktiv hilft. Sie ist ein Netzwerk aus Betroffenen, Angehörigen, Fachleuten sowie einem großen Kreis an Förderern.

(RP/PM)

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