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Ambulante Intensivpflege soll auf den Prüfstand

Mecklenburg-Vorpommern: Bessere Lösungen für jüngere Patienten mit Multipler Sklerose oder Schädel-Hirn-Trauma gesucht.

Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig (Foto: SPD/Marco Urbanhatte)

Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) will die außerklinische Intensivpflege in Mecklenburg-Vorpommern überprüfen. Es geht dabei um Patienten, die einer besonders intensiven Pflege bedürfen, oftmals einer künstlichen Beatmung, sagte die Ministerin gestern im Landtag in Schwerin.

Oft seien es jüngere Patienten, etwa mit Multipler Sklerose oder Schädel-Hirn-Trauma, die aufgrund moderner Medizintechnik zu Hause oder in speziellen Wohngruppen betreut werden könnten und somit ein Plus an Lebensqualität hätten. Allerdings würden Pflegedienste zum Teil unqualifiziertes Personal einsetzen, aber Fachkräfte abrechnen, sagte Schwesig.

Die Pflegekräfte müssten aber in der Lage sein, Krankheitsverläufe und Symptome selbst richtig einzuschätzen, da anders als in der Klinik kein Arzt in der Nähe sei.

(dpa)

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