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Andrea Bröker (2): „Ich höre Geräusche, die andere nicht wahrnehmen“

Zweiter Teil des ROLLINGPLANET-Interviews mit einer Autistin, die manchmal Ironie nicht erkennt, obwohl sie Humor hat. Von Lothar Epe

Andrea Bröker (Foto: privat)

Andrea Bröker fotografiert gerne(Foto: privat)

Hier geht es zum ersten Teil: Andrea Bröker (1): Mein Leben mit dem Asperger-Syndrom

Andrea Bröker hat das Asperger-Syndrom, das als Autismus-Spektrum-Störung gilt. Als Asperger-Syndrom wird eine tiefgreifende Entwicklungsstörung bezeichnet, die vor allem durch Schwächen in den Bereichen der sozialen Interaktion und Kommunikation gekennzeichnet ist sowie von eingeschränkten und stereotypen Aktivitäten und Interessen bestimmt wird.

Die 41-Jährige lebt und arbeitet in Karlsruhe. Gestern berichtete auch ARD-„Brisant“ kurz über Andrea. Bei uns kann sie sich und ihr Anderssein ausführlicher erklären: Im zweiten Teil unserer Interviewserie geht es über Reize und Reizüberflutung, Sicherheit und Struktur – und über Ironie.

„Ich merke nicht, wenn mir jemand auf den Busen glotzt“

Autisten, heißt es, reagieren empfindlich auf äußere Reize.

Wenn zu viele Reize auf mich einströmen, bin ich schnell überfordert, was bis zur absoluten Handlungsunfähigkeit führen kann. Daher brauche ich zum Beispiel am Arbeitsplatz klare Strukturen und direkte Anweisungen. Auch das Setzen von Prioritäten fällt mir meist schwer, da ich persönlich alles, auch kleinste Details, für wichtig halte.

Ich nehme Reize von Außen meist anders wahr als die meisten Leute. Ich bin extrem lichtempfindlich und leide bei hellem Licht total. Ich kann mitunter Geräusche hören, die andere nicht hören, und Gerüche wahrnehmen, die für andere nicht da sind. Dafür passiert es oft, dass ich mich irgendwo anstoße und das kaum wahrnehme. Ich habe immer wieder Hämatome und weiß gar nicht, woher.

Wie viele Betroffene gibt es?

Genaue Zahlen gibt es für Deutschland nicht, Schätzungen gehen von einigen hunderttausend Betroffenen aus.

Die UN schätzt, dass es weltweit 67 Millionen Autisten gibt.

Männer sind schätzungsweise viermal so häufig betroffen wie Frauen.

Wie schützt Du Dich vor zu vielen Reizen?

In Bus und Bahn habe ich immer meinen mp3-Player dabei, um mich ein wenig abzuschirmen gegen die vielen Reize von außen, gegen optische, akustische, olfaktorische (Anm. d. Red.: Geruchsreize) und haptische Reize (Erfühlen von Größe, Konturen Oberflächentextur, Gewicht usw.). Gleichzeitig gibt mir meine vertraute Musik ein wenig Sicherheit und Struktur.

Auch sehr schwache Reize können sehr unangenehm sein, zum Beispiel wenn in der Straßenbahn der Jackenärmel der neben mir sitzenden Person meinen Arm streift, etwas, was die meisten Menschen gar nicht registrieren würden. Das klingt alles sehr paradox, ist aber so.

Du redest von Sicherheit und Struktur, die Du brauchst. Wie kann die aussehen?

Ich mache mir gerne Pläne, entweder gedanklich oder auf Papier und versuche so Ordnung in das Chaos zu bringen. Das gibt mir Sicherheit und Struktur. Werden meine Pläne aber gestört, kann mich das sehr irritieren und mitunter sogar aus der Fassung bringen.

„Manche finden mich total doof, skurril, komisch und verrückt“

Im ersten Teil unseres Interviews hast Du erzählt, dass es Dir geholfen hat, offensiv mit Deiner Behinderung umzugehen. Aber Du stößt trotzdem noch auf viel Unverständnis?

Natürlich gibt es auch richtig blöde Leute, die mich total doof, skurril, komisch und verrückt finden oder über mich lästern. Aber solche Leute finden immer was zu meckern, egal ob jemand eine Autismus-Diagnose hat oder nicht.

Es gibt aber auch viele, die mir sagen, ich sei keine Autistin, da ich ja sprechen könne, sie hätten schon mal Autisten erlebt oder gar „diesen Film gesehen“. Und diese Autisten waren ja so ganz anders als ich, die waren nämlich „richtig behindert“.

Und solche Bemerkungen stören Dich?

Es für mich dann sehr schwer, Verständnis zu bekommen für mein Nichtkönnen. Man sieht mir meine Behinderung ja nicht an, und was man nicht sieht, ist für diese Leute nicht existent. Es ist dabei sehr schwierig, ihnen klarzumachen, dass ich nicht „normal“ bin, manche Dinge eben nicht kann und auch nicht mehr lernen werde.

Eigen- und Fremdwahrnehmung liegen bei Andrea auseinander (Foto: privat)

Eigen- und Fremdwahrnehmung liegen bei Andrea auseinander (Foto: privat)

Wie machst Du ihnen klar, dass Du nicht „normal“ bist?

Ich ermutige die Menschen in meinem Umfeld, mich einfach anzusprechen, wenn ich etwas sage, was bei ihnen womöglich verletzend ankommt, obwohl ich das gar nicht so gemeint habe. Und ich ermuntere sie, Fragen zu stellen, wenn sie etwas wissen möchten. Viele trauen sich das nämlich nicht. Und daher gehe ich ihnen diesen Schritt entgegen.

Wie reagieren diese Menschen?

Sehr viele nehmen das gerne an. Und so ergeben sich dann auch immer wieder interessante Gespräche. Insgesamt habe ich mit meinem offenen Umgang mit meiner Autismus-Diagnose sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Leute wissen so besser, was bei mir anders ist und ich bekomme mehr Verständnis und Toleranz für mein „Anderssein“ als früher.

„Toleranz ist Geben und Nehmen“

Leute sollten also einfach akzeptieren, dass Autisten eben anders sind?

Man darf die Autismus-Diagnose nicht verwenden, unflätiges Benehmen zu rechtfertigen oder sich vor etwas zu drücken. Das wäre unfair. Es ist ein schmaler Grat zwischen der Nutzung der Autismus-Diagnose für mehr Verständnis und dem Ausnutzen der Autismus-Diagnose. Da bin ich mit mir selbst immer sehr kritisch.

Wenn Menschen zusammenleben wollen, muss jeder Einzelne seinen Teil dazu beitragen. Sicher kann ich das gerade autismusbedingt ja nicht so gut, aber die Mitmenschen sollten doch wenigstens merken, dass ich mich darum – innerhalb der autistischen Grenzen – bemühe. Nur Toleranz einzufordern ohne selbst dem anderen seine Eigenheiten zuzugestehen und seinen eigenen Anteil zu geben wäre nämlich zu wenig.

Kennt man die Ursachen von Autismus?

Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung. Die Betroffenen ziehen sich dabei in ihre eigene Welt zurück und kapseln sich von der Umwelt ab. Zu den Autismusspektrumsstörungen gehört auch das Asperger-Syndrom, das sich ungefähr ab dem dritten oder vierten Lebensjahr abzeichnet.

„Diese Kinder haben Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen und gelten beispielsweise als Eigenbrötler mit besonderen Begabungen“, sagt Maria Kaminski vom Bundesverband Autismus. „Sie kommen oft in der Pubertät in Schwierigkeiten, weil sie merken, dass sie anders sind als andere, und sind dann nicht selten Opfer von Mobbing.“

Schon seit vielen Jahren ist laut Freitag bekannt, dass es eine genetische Komponente gibt. Die Professorin an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Goethe-Universität Frankfurt/Main erklärt: Bei Studien „stellte sich heraus, dass bei Menschen mit Autismus ganze Chromosomen-Abschnitte, also jeweils mehrere Gene, ganz fehlten oder doppelt vorlagen.“ Teilweise hatten der Expertin zufolge die Patienten diese Veränderungen nicht von ihren Eltern geerbt, sondern die Mutationen waren neu aufgetreten.

Heilung gibt es für die autistischen Kinder und Erwachsenen nicht, aber eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten. Vor allem intensive verhaltenstherapeutisch basierte Verfahren spielen eine Rolle. Betroffene wehren sich jedoch oft auch gegen die Pathologisierung von Autismus und wollen nicht als „krank“ oder „behindert“, sondern einfach nur als „anders“ anerkannt werden.

Was muss man beachten, wenn man mit Dir kommuniziert?

Ich erkenne Gesichter nicht, so dass man mich für unhöflich oder arrogant hält, wenn ich nicht grüße, weil ich die Leute nicht erkenne. Nur wenn ich jemanden länger kenne, erkenne ich ihn auch, wobei er im richtigen Kontext stehen muss. Heute kann ich das den Menschen in meinem Umfeld sagen, so dass sie besser damit umgehen können.

In Gesprächen suche und halte ich keinen oder wenig Blickkontakt, was viele Leute als unhöflich, arrogant oder gar unehrlich empfinden. Wenn es nötig ist, erkläre ich das daher auch den Personen in meinem Umfeld. Bei Einkäufen versuche ich dies durch verbale Höflichkeit zu kompensieren, denn bei fremden Leuten fällt mir Blickkontakt noch schwerer als bei vertrauten Menschen.

„Das wird oft als Arroganz und Angeberei ausgelegt“

Small-Talk dürfte Dir dann vermutlich schwer fallen?

Das ist etwas, was ich gar nicht kann. Dafür referiere ich gerne über meine Spezialinteressen, habe immer alle Daten und Fakten parat. Das wird oft als Arroganz und Angeberei ausgelegt, zumal ich dabei auch gerne Fremdwörter verwende.

Auch hier ist es inzwischen einfacher, erklären zu können, dass das autismusbedingt ist und einfach nur der Freude am Wissensaustausch dient und nicht, weil ich mein Gegenüber für doof halte. Wer mich näher kennt, weiß das. Oftmals verstecke ich hinter meinem Fachwissen auch meine Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen, auch das ist mir inzwischen bewusst.

Wie schwierig ist es für Dich, Menschen einzuschätzen?

Es fällt mir ganz generell sehr schwer, mit Menschen umzugehen, da ich die Feinheiten von Gestik, Mimik und Körpersprache nicht lesen kann. Ich merke nicht, wenn mir jemand auf den Busen glotzt oder wenn zwei Menschen miteinander flirten. Ich kann nicht zwischen einem echten Lächeln und einem falschen Lächeln unterscheiden.

Diese fehlende Wahrnehmung für zwischenmenschliche Kommunikation macht es mir sehr schwer, angemessen zu interagieren. Insofern ist es auch nicht einfach, zu erkennen, wer Freund und Feind ist. So habe ich schon viele Enttäuschungen erlebt, und es brauchte lange, bis ich ein paar Freunde hatte, die diese Bezeichnung wirklich verdienen. Auch fällt es mir sehr schwer, ungeschriebene Hierarchien zu verstehen, so dass ich auch hier immer wieder Probleme habe.

Die Sache mit der Ironie und dem Humor

Inwiefern verstehst Du Ironie?

Auch Ironie kann ich oft nicht als solche verstehen. Ich nehme alles wörtlich, kann nicht zwischen den Zeilen lesen und merke nicht, wenn man mich anlügt. Das ist oft sehr schwierig für mich, denn nicht alle Leute sind nett und manche nutzen das sogar schamlos aus.

Es entstehen oft Missverständnisse aufgrund der Tatsache, dass ich alles wörtlich nehme. Und mir werden oft wüste Aussagen „zwischen die Zeilen gelegt“, die ich gar nicht beabsichtigt habe. Und so haben sich schon oft Leute von mir abgewendet, was ohne diese Kommunikationsschwierigkeiten wohl nicht passiert wäre.

Du sagst, Du kannst Ironie nicht erkennen. Aus unseren bisherigen Kontakten und Deinen Kommentaren zu unseren Berichten haben wir aber eher den Eindruck, dass Dir Humor nicht gerade fremd ist.

Ja, das ist auf den ersten Blick widersprüchlich. Ich verstehe sehr oft Ironie nicht. Es gibt sogar Situationen, in denen ich ironisch gemeinte Aussagen ganz ernst nehme, eben weil ich Sprache wörtlich verstehe und die nonverbale Information darin in der Regel nicht intuitiv erfassen kann, wie das die meisten anderen Menschen tun. So ergeben sich, besonders für mein Umfeld, immer wieder komische Situationen.

Aber dennoch ist mir Ironie nicht ganz fremd, denn einerseits gibt es ironische Redewendungen, die ich im Laufe der Jahre gelernt habe wie Vokabeln, und andererseits habe ich mitunter einen recht eigentümlichen Humor, der als Ironie aufgefasst werden kann.

Mitunter erkenne ich aufgrund meiner autistischen Detailwahrnehmung irgendwelche Assoziationen der Sprache mit der jeweiligen Situation, und da kann ich dann auch mal bewusst für Lacher sorgen. Es kann aber auch passieren, dass ich etwas ironisch meine, es aber nicht so aufgefasst wird, weil ich nicht nur im Verstehen, sondern eben auch im Wiedergeben bei der Kommunikation Schwierigkeiten habe. Oder ich finde etwas lustig, was anderen überhaupt nicht ulkig erscheint und die verstehen dann gar nicht, warum ich grinse.

Teil 3 und Schluss unseres Interviews: „Warum ich meine Gefühle nicht zum Ausdruck bringen kann“

Autismus
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5 Kommentare

  • Annemie Reetz

    Ich staune über das Herausstellen von Autismus als Behinderung/Wenigerkönnen/Störung, weil Biodiversität nichts Pathologisches hat sondern Artenvielfalt als nebeneinander stehend betrachtet.
    Als Mensch mit einer Diabetes kann man viele Dinge nicht tun, die andere Menschen tun, ohne dass man sofort als exotisches Tierchen gehandelt wird. Liegt es daran, dass Diabetes ein Mehrheitsvorkommen ist, was davor schützt von einer Minderheit als minderbemittelt betrachtet zu werden?
    Ich persönlich verfüge über außergewöhnliche kommunikative Fähigkeiten. Dann müsste ich nach Ihrem Behinderungsverständnis die Mehrheit der Menschen als eingeschränkt oder gestört betrachten?

    20. Juni 2013 at 11:51
  • Andrea

    Ich bin kein exotisches Tierchen. Aber ich bin Autistin und der Autismus ist der Grund, warum ich viele Dinge nicht oder nicht gut kann. Biodiversität ist nett, aber mein Autismus beeinträchtigt mich in praktisch allen Lebenslagen. Insofern ist die Definition von Autismus als Behinderung durchaus gerechtfertigt.

    27. Juni 2013 at 00:59
  • Annemie Reetz

    Wenn ich Ihr Verständnis an mich anlege, dann beeinträchtigt mich mein Nichtautistsein gemessen an Kompetenzen von Autisten ebenfalls in allen Lebenslagen.
    Demnach wären wir ein Volk von Behinderten?

    15. Oktober 2013 at 19:50
  • Birgit

    Ich glaube, Frau Reetz hat etwas Grundsätzliches nicht verstanden. Durch ihren Diabetes ist Frau Reetz nicht in ihrer Fähigkeit eingeschränkt, „normal“ mit anderen Menschen zu kommunizieren. Und ein „normales“ Gespräch beinhaltet Kommentare wie z. B.: „Da haben wir den Salat!“ oder „Hast du Tomaten auf den Ohren?“ oder „Eben steh‘ ich auf dem Schlauch“. Es gibt unzählige solcher Redensarten, die ein Autist lernen muß wie eine Fremdsprache. Beim ersten Hören jedoch ist er total irritiert. Das Gegenüber empfindet diese Reaktion als Beleidigung, und schon bald ist der Autist isoliert und wagt überhaupt nicht mehr, sich mit anderen zu unterhalten. Statt Mitgefühl und Hilfe wie bei Diabetes oder anderen Krankheiten gibt es nur Unverständnis und Verachtung.

    6. November 2014 at 00:12
  • Annemie Reetz

    An einer guten Schule oder in einem interessierten Elternhaus kann man Redensarten genau so lernen wie man Sprache lernt. Auch neurotypische Menschen werden nicht mit der Kenntnis der Redensarten geboren, zumal es – im kulturellen Kontext gesehen – in jedem Land andere gibt.

    Ich glaube, das Innehalten bei Mehrfachbedeutungen liegt eher daran, dass manche Menschen die verschiedenen Bedeutungen einer Aussage als „nebeneinander bestehend“ wahrnehmen, also sowohl die Redensart kennen als auch den Salat suchen, und sich dann bewusst entscheiden, während andere – vielleicht durch häufige Übung – ohne nachzudenken festlegen.

    Es gibt leider keine Statistiken, wie oft neurotypische Menschen mit ihrem Deutungsverständnis daneben liegen. Nach meiner Erfahrung vertuschen sie ihre Irrtümer geschickter, weil sie im Lügen trainierter sind.

    Um zum Beispiel der Diabeteserkrankung zurück zu kehren: Diese Volkskrankheit führt trotz eines relativ hohen Bekanntheitsgrades ebenfalls zu Kommunikationsproblemen.
    Auch Diabetes-Patienten müssen ähnlich trockenen Alkoholikern immer wieder Lebensmittel ablehnen, sich dagegen auflehnen, als Spaßbremse bezeichnet zu werden und sich der Gemeinschaft erklären in ihren anderen Bedürfnissen.

    Bei allen Formen des Unverständnisses und mangelnder Akzeptanz kann man sich für seinen persönlichen Weg entscheiden. Sich vor „Besserwissern“ zu ducken bedeutet immer auch, sich selbst eines Stücks seiner Identität zu berauben.

    Wolfgang Borchert: „Schischyphusch oder der Kellner meines Onkels“ https://www.youtube.com/watch?v=gYi9Gd3fkIo

    22. Februar 2015 at 14:34

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