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Angela Merkel: Rheuma statt Raute?

Angie hat uns wieder lieb – zum Tag der Menschen mit Behinderung widmet sie uns ihre neueste Video-Botschaft.

Bundeskanzlerin Merkel kümmert sich wieder um behinderte Menschen (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Merkel kümmert sich wieder um behinderte Menschen (Foto: dpa)

Im März vergangenen Jahres griff Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem wöchentlichen Video-Podcast das Thema „Menschen mit Behinderung“ auf. Nun ist es wieder so weit: Angie hat uns einmal mehr sehr lieb (siehe Video unten).

Sie ruft das deutsche Volk dazu auf, Menschen mit Behinderung „noch besser zu integrieren“. Es gehe darum, „dass wir als Gesellschaft sie nicht behindern“, sagt Merkel anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember. ROLLINGPLANET empfiehlt: Deutsche, hört auf sie, auf Eure Kanzlerin!

Was uns besorgt: Wo ist Angies Raute? Ihre Hände faltet sie im aktuellen Video nicht mehr zu dem Siegerzeichen der Insichruhenden, sondern – aus Solidarität mit behinderten Menschen? grübeln wir – merkwürdig sich selbst festhaltend, als hätte sie Rheuma, eine muskelatrophische Begleiterscheinung oder Tetra-Finger. Vielleicht aber hat sie ja auch nur zu viele SMS geschrieben.

Nach dieser medizinischen Ferndiagnose hofft ROLLINGPLANET: Die nächste Video-Nachricht bitte wieder mit der gewohnten Raute, sonst müssen wir echt einen Nationalen Aktionsplan auflegen.

(RP)

Die vorgezogene Weihnachts-Ansprache für Menschen mit Behinderung

Das sagt Angie

„Am 3. Dezember 1993 haben die Vereinten Nationen den ,Internationalen Tag für die Menschen mit Behinderungen‘ ausgerufen. Seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, und es ist viel passiert. In Deutschland gibt es sieben Millionen Menschen, die schwerstbehindert sind, und weitere 17 Millionen Menschen, die gesundheitliche Beeinträchtigungen haben. Das heißt: Behinderungen sind Teil unseres Lebens. Und es geht darum, dass nicht Behinderte sich behindert fühlen, sondern, dass wir als Gesellschaft sie nicht behindern.

In den letzten zwanzig Jahren ist deshalb sehr viel passiert. Zum Beispiel haben die Vereinten Nationen eine entsprechende Konvention erarbeitet, die Deutschland vor vier Jahren ratifiziert hat. Vor zwei Jahren haben wir den ersten Nationalen Aktionsplan aufgelegt. Wir haben in der Bundesregierung einen Beauftragten für die Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe, der die Arbeit für die Belange der Behinderten mit großer Intensität durchführt.

Deshalb entwickeln wir den Aktionsplan natürlich auch immer weiter fort. Denn im Zentrum geht es um Inklusion, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an dem normalen täglichen Leben. In dieser Legislaturperiode haben wir uns nach langen Arbeiten vorgenommen, ein sogenanntes Eingliederungsgesetz zu verabschieden, das nationale Standards für die Leistungen für Menschen mit Behinderungen vereinbart. Denn bis heute gibt es sehr dezentralisierte und sehr unterschiedliche Leistungen.

Dabei geht es vor allem darum, mit den Ländern und den Kommunen gemeinsam Möglichkeiten zu finden, das Leben für Menschen mit Behinderungen einfacher zu machen: Sei es im Arbeitsbereich, sei es in der Schule, sei es in anderen Bereichen des Lebens. Denn von den alltäglichen Schwierigkeiten angefangen – wenn es um das Einkaufen oder das Benutzen des öffentlichen Personennahverkehrs geht – bis hin zu den Möglichkeiten, erwerbstätig zu sein, eine Ausbildung zu machen oder aber der Möglichkeit für Kinder in Schule, gibt es noch viel zu tun, obwohl wir auch schon viel erreicht haben.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, allen Menschen und allen Verbänden zu danken, die sich für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzen. Wir als Gesellschaft tragen dafür Verantwortung, dass die Würde jedes einzelnen Menschen in unserem Land geschützt ist, dass jeder sein Leben leben kann, so wie es uns Artikel 1 unseres Grundgesetzes vorgibt.

Deshalb ist der 3. Dezember ein guter Tag, damit alle noch einmal darüber nachdenken können: Wie können wir als Gesellschaft besser zusammenwachsen – diejenigen mit Behinderungen besser in unsere Gesellschaft integrieren?

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1 Kommentar

  • georg merklein

    die steht in dem video da. als wenn sie sich den linken daumen gebrochen haette. ansonsten wie ueblich immer wieder dasselbe gelaber, aber nichts auf die reihe kriegen…

    3. Dezember 2013 at 22:38

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