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Arbeitsgemeinschaft fordert mehr Aufträge für Integrationsfirmen

Kritik: Die öffentliche Hand achtet vor allem auf den Preis und kaum auf soziale Hintergründe.

Marc Fesca wünscht sich mehr Aufträge für Integrationsfirmen. (Foto: Pfeiffersche Stiftungen)

Marc Fesca wünscht sich mehr Aufträge für Integrationsfirmen. (Foto: Pfeiffersche Stiftungen)

Wenn ein Unternehmen besonders viele Menschen mit Behinderung beschäftigt, muss dies nach Ansicht der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Integrationsfirmen Sachsen-Anhalt bei der Auftragsvergabe gewürdigt werden. Gerade die öffentliche Hand erteile meist dem Günstigsten den Zuschlag und achte kaum auf sozialen Hintergründe, sagte LAG-Sprecher Marc Fesca.

Integrationsbetriebe müssen mindestens ein Viertel ihrer Stellen mit besonders betroffenen Schwerbehinderten besetzen. Wer gemeinnützig ist, müsse 40 Prozent abdecken – und sich mit seinen Produkten und Dienstleistungen dem allgemeinen Wettbewerb stellen.

Es sei ein Spagat zwischen wirtschaftlicher Kompetenz und dem Erreichen sozialer Ziele, sagte Fesca. Das müsse mehr unterstützt werden. Bundesweit gebe es rund 850 Integrationsfirmen.

(dpa/sa)

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