Arschkalt war es: Das paralympische Feuer brennt

Eine Woche vor Beginn der Paralympics in London ist das paralympische Feuer auf den höchsten Gipfeln Großbritanniens entfacht worden.

Eins von vier Teams beim paralympischen Zündeln (Foto: IPC)

Vier Teams aus Pfadfindern, Bergführern und Behinderten stiegen am Mittwoch auf die Berge Slieve Donard in Nordirland, Snowdon in Wales, Ben Nevis in Schottland und Scafell Pike in England – und entzündeten jeweils eine paralympische Fackel. „Es war eine großartige Teamleistung und ein langer Weg, an einigen Orten war es ganz schön kalt“, sagte Sebastian Coe, der nach Olympia nun auch der Paralympics-Organisationschef ist. Der zweifache Mittelstrecken-Olympiasieger kletterte mit auf den Snowdon in Wales.

Coe sagte weiter: „Wer paralympischen Sport zum ersten Mal sieht, wird vom Hocker gehauen werden.“ Die Fackeln, die silber sind im Gegensatz zum goldenen Olympia-Feuer von London, sollen aus den vier Regionen Großbritanniens am kommenden Dienstag in Stoke Mandeville zusammengeführt werden. Dieser kleine Ort nordwestlich von London gilt als Ursprung der paralympischen Bewegung. 1948 organisierte ein dortiges Krankenhaus anlässlich der Olympischen Spiele in London Rollstuhl-Sportwettbewerbe für versehrte Kriegsveteranen.

Am Abend des 28. August beginnt dann ein 24-stündiger Lauf mit der Fackel durch London. 580 Träger sollen in Fünfer-Teams das Feuer bis ins Olympiastadion zur Eröffnungsfeier am kommenden Mittwochabend (29. August) bringen. Passiert werden unter anderem die berühmte Abbey-Road-Kreuzung, der Londoner Zoo, Piccadilly Circus und die Tower Bridge. Die XIV. Paralympics enden am 9. September.

(dpa)


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