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Atemnot nicht aufs Alter schieben – es könnte COPD sein

Bewegung und Medikamente helfen, der Verzicht auf Rauchen sowieso.

Bei COPD werden Medikamente inhaliert (Foto: Patientenstudien)

Bei COPD werden Medikamente inhaliert (Foto: Patientenstudien)

Atemnot bei geringer körperlicher Belastung ist nur selten eine normale Alterserscheinung. Dahinter steckt meist die chronische Lungenerkrankung COPD, die so früh wie möglich behandelt werden sollte. Darauf wies der Lungenarzt Prof. Michael Pfeifer auf einem Kongress der Bundesapothekerkammer hin.

Ohne Therapie verschlechtere sich der Zustand der Patienten immer weiter: Die Atemnot nehme immer mehr zu und die körperliche Verfassung werde immer schlechter.

Bewegen und inhalieren

Aufhalten lasse sich diese Abwärtsspirale durch regelmäßige Bewegung und das frühzeitige Inhalieren von Medikamenten. Oft haben COPD-Patienten Pfeifer zufolge morgens stärkere Beschwerden als abends. Neben der Atemnot ist auch Husten mit Auswurf möglich.

Müdigkeit und Erschöpfung treten als typische Begleiterscheinung auf. Auch psychische Symptome wie Depressionen und Angstzustände sowie Herzkrankungen können vorkommen. Wichtigste Methode, um COPD vorzubeugen, ist der Verzicht auf das Rauchen.

(dpa/tmn)

Gesundheit & Medizin
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