Athleten loben tolle Special Olympics – 25.000 Zuschauer in Hannover

Eine Veranstaltung, die begeisterte: Nationale Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung zu Ende gegangen.

Einer der emotionalen Höhepunkte der Special Olympics: Siegerehrung mit Britta Steffen (vorne rechts) neben Athletin Laura Hardy. Hinten (v.l.n.r.): Axel Heil aus Rathenow, Daniel-Alexander Hensch aus Mettmann, Marc Schmiauke aus Albstadt und Holger Knapp aus Dornstetten (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Einer der emotionalen Höhepunkte der Special Olympics: Siegerehrung mit Britta Steffen (vorne rechts) neben Athletin Laura Hardy. Hinten (v.l.n.r.): Axel Heil aus Rathenow, Daniel-Alexander Hensch aus Mettmann, Marc Schmiauke aus Albstadt und Holger Knapp aus Dornstetten (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Mit letzten Finalkämpfen im Fußball, Tennis und Schwimmen sowie einer Abschlussfeier sind am Freitag die Special Olympics in Hannover zu Ende gegangen. An den nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung nahmen rund 4800 Aktive in 18 Sportarten teil. „Das sind tolle Spiele gewesen. Hier war es niemand langweilig“, erklärte Athletensprecher Mark Solomeyer zum Abschluss der fünftägigen Veranstaltung. Mehr als 25.000 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe, von denen zahlreiche in Hannovers City stattfanden.

„Das muss die EM in Frankreich erst mal hinkriegen“

„Wir konnten unser Konzept der kurzen Wege gut umsetzten“, sagte Organisationschefin Kerstin Tack. Oberbürgermeister Stefan Schostok lobte die besondere Atmosphäre der Spiele, bei denen der Gedanke der Inklusion eine wichtige Rolle spielte. „Das waren absolut authentische Spiele. Das muss die EM in Frankreich erst mal hinkriegen“, sagte Schostok.

Zu den Höhepunkten der Special Olympics zählten die Langläufe über 5 und 10 Kilometer und das Beachvolleyball-Turnier, jeweils in der Innenstadt, sowie der Auftritt von Olympiasiegerin Britta Steffen in der Schwimmhalle. „Die Siegerehrung mit Britta Steffen und das Autogramm von ihr waren für mich der schönste Moment“, berichtete Schwimmerin Laura Hardy.

Auch der Verband Special Olympics Deutschland (SOD) zog ein positives Fazit. „Wir haben an Profil gewonnen“, kommentierte SOD-Vizepräsident Bernhard Conrads die sportlichen Leistungen. Der Verband vergab die nächsten Special Olympics als Winterspiele für den März 2017 nach Willingen im Sauerland.

(dpa)

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