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Auch ein nagelneuer E-Rolli ist kein Perpetuum mobile

Kein Saft mehr: Ein 75-Jähriger bleibt mit seinem soeben gelieferten Elektrorollstuhl einfach auf einer Brücke stehen.

Demnächst bei Otto Bock? Perpetuum mobile mit Wasserrad (Jahr unbekannt)

Man kann es so oder so sehen: Eine Firma hat eine schlecht organisierte Versandabteilung oder ein Betroffener war so naiv zu glauben, dass ein Elektrorollstuhl ein Perpetuum mobile sein könnte, das ewig weiterrollt.

Weil der Hersteller einem Rollstuhlfahrer kein Ladekabel geliefert hat, ist der 75-Jährige mitten auf einer Fußgängerbrücke in Falkensee (Havelland/Brandenburg) stehengeblieben und hat gestern ziemlich viel Action ausgelöst. An dieser Stelle kann ROLLINGPLANET, zwar ein nicht kommerzielles Projekt, aber trotzdem auf Geldgeber angewiesen, wunderbar auf unseren Sponsor hinweisen: Mit der Firma Rehability wäre Ihnen das nicht passiert.

Zurück zum Ereignis: Der neue Elektrorollstuhl des ROLLINGPLANET-Bewohners wollte nicht weiter, der Akku war leer, wie die Polizei am Sonntag berichtete. Ein Passant rief die Beamten zu Hilfe, denen es auch nicht gelang, den Mann mit seinem 200 Kilo schweren Rollstuhl aus seiner misslichen Lage zu befreien. Das Gefährt war einfach zu schwer.

Ein Fahrdienst wurde nach dem Vorfall geholt und brachte den Senior wohl behalten nach Hause.

(dpa/RP, Foto: Wikipedia/George A. Bockler. Gemeinfrei.)

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