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August 2013

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MONTAG, 5. AUGUST 2013

Carsten Kobow/DFB. Liebenau

Steffi Jones in Liebenau 1

Steffi Jones in Liebenau 2

Steffi Jones in Liebenau 3

Für Menschen mit Behinderungen bietet die Stiftung Liebenau vielfältige, wohnortnahe Ausbildungs-, Wohn- und Beschäftigungsmöglichkeiten und medizinische Versorgung an. Ein Festwochenende mit vielen Höhepunkten konnte man am Wochenende in Liebenau erleben. Zwischen Gartentrödelei am Samstag und Liebenauer Sommerfest am Sonntag war das Fußballturnier mit der ehemaligen Nationalspielerin Steffi Jones der Magnet für alle fußballbegeisterten Liebenauer (Baden-Württemberg) und Hegenberger. Wann sonst gibt es die Gelegenheit, einer Welt- und Europameisterin ganz nah zu sein, sportliche Tricks zu erfahren, Autogramme und gemeinsame Fotos zu bekommen? „Ich möchte diese Begegnungen nicht missen“, sagte Steffi Jones über ihren Besuch in Liebenau.

Sechs Fußballmannschaften aus Liebenau, Hegenberg und Rosenharz sowie die beiden Mannschaften der Straß Youngstars aus Liebenau maßen sich beim jährlichen Turnier in Liebenau. Der Pokal ging an die Kicker von Dynamo Lukas 1. Überreicht wurde er von Welt- und Europameisterin Steffi Jones, die als Vertreterin der Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Liebenau war. „Ich habe selbst so viel durch den Fußball bekommen, und da freue ich mich, wenn ich etwas davon zurückgeben kann“, sagte Jones, die heute Direktorin des DFB ist. Geduldig schrieb sie ihr Autogramm auf Mützen und T-Shirts, offen und herzlich beantwortete sie Fragen.

Am Spielfeldrand gab Steffi Jones in den Spielpausen kleine Tipps. Julia Kirchner von Dynamo Lukas 2 zeigte sie, wie sie ein besseres Ballgefühl bekommt. „Ich finde es richtig toll, dass es auch Frauen im Fußball zu etwas bringen können“, freute sich Julia Kirchner. Auch Benjamin Rost, Abwehrspieler bei Dynamo Lukas 1, war begeistert: „Schön, dass sie als Promi Interesse an uns hat. Steffi Jones ist ganz offen und nett zu jedem.“ Natürlich zeigte sie auch auf dem Rasen, was sie kann. Im Spiel der regionalen Promi-Mannschaft gegen die Trainer der Stiftungsmannschaften unterstützte sie die Trainer, die das Spiel mit 6 : 3 für sich entschieden (zweites Foto oben) – trotz hohen Einsatzes von Tettnangs Bürgermeister Bruno Walter, Andreas Köster, Sozialdezernent des Bodenseekreises, Bodneggs Bürgermeister Christof Frick und Markus Müller, CDU-Fraktionsvorsitzender im Meckenbeurer Gemeinderat.

Bei der Gartentrödelei rund ums Liebenauer Landleben trafen sich am Samstag Gartenfreunde, Flohmarktgänger und Zirkusfreunde. Porzellan und Gläser, alte Gießkannen und Gartenzwerge, bunte Hüte, Körbe und allerhand Krimskrams fand das Interesse der Käufer Lebensart-Gartenflohmarkt. Stöbern machte hier einfach Spaß. Natürlich durfte auch gefeilscht werden, so dass am Ende Käufer und Verkäufer ein gutes Gefühl hatten. Für die jungen Artisten der Theater- und Zirkusschule Moskito wurde die Krone des knorrigen Baums im Hof des Liebenauer Landlebens zur Zirkuskuppel, unter der sie an bunten Tüchern ihre aufregenden Kunststücke zeigten. „Hier stimmt einfach das Ambiente“, brachte eine Besucherin die Atmosphäre auf den Punkt.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des traditionellen Liebenauer Sommerfestes. Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Freunde trafen sich auf dem Festplatz, wo der der Musikverein Rheineck, die Ravensburger Schalmeien und der Fanfarenzug Rauenspurg für Unterhaltung sorgten. Mit Flohmarkt, einem bunten Kinderprogramm, Blumen-Tombola und Führungen durch die Wäscherei, die Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder den „Windel-Willi“ war für einen abwechslungsreichen Tag gesorgt.


DONNERSTAG, 1. AUGUST 2013

Andreas Joneck. Butzbach

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Rollstuhlbasketball-Bundesligist RSV Lahn-Dill war am Dienstag zu Gast im Open Air-Kino Butzbach, das an diesem Abend den Film „Gold – Du kannst mehr als du denkst“ zeigte. Im Rahmen eines Pressegesprächs und später auf der Bühne des Open Air-Kino nahmen RSV-Manager Sven Köppe und Nationalspielerin Gesche Schünemann Stellung zur Thematik und zu den Paralympics 2012 in London, die der Film zum Thema hatte.

Der Dokumentarfilm von Michael Hammon porträtiert die Lebensgeschichte dreier paralympischer Spitzensportler. Über ein Jahr begleitete Hammon die querschnittsgelähmte deutsche Schwimmerin Kirsten Bruhn, den blinden kenianischen Marathonläufer Henry Wanyoike und den australischen Rennrollstuhlfahrer Kurt Fearnley auf ihrem ganz persönlichen Weg zu Gold.

Bevor die 300 Zuschauer in Butzbach den mehrfach ausgezeichneten Streifen sahen, leitete eine kurzweilige Talkrunde mit Nationalspielerin Gesche Schünemann (zweites Foto, mit Mikrofon), die in London selbst Gold mit der deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen gewann, den Dokumentarfilm ein. (Fotos: Kino Butzbach)


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