Aus für Rollstuhlbasketball-WM 2018 in Hamburg?

Nach dem Volksentscheid gegen die Bewerbung für die olympischen und paralympischen Spiele werden Top-Ereignisse in Frage gestellt.

Holger Glinicki ist Trainer der BG Baskets Hamburg und der deutschen Rollstuhlbasketballerinnen (Archivfoto: Andreas Joneck)

Holger Glinicki ist Trainer der BG Baskets Hamburg und der deutschen Rollstuhlbasketballerinnen (Archivfoto: Andreas Joneck)

Auf dem Weg zu den olympischen und paralympischen Spielen 2024, für die sich Hamburg bewerben wollte, plante die Hansestadt, in der Welt laut zu klappern. Deshalb wurden internationale Sportereignisse an die Elbe geholt: das Beachvolleyball-Weltturnier 2016, die Box-WM 2017, die Finalspiele der Handball-WM 2017 und die Rollstuhlbasketball-WM 2018.

Findet das unter den neuen Vorzeichen noch statt? (Die Hamburger hatten sich beim Referendum am Sonntag gegen eine Bewerbung ausgesprochen.) „Dass es anders werden könnte, möchte ich mir nicht vorstellen“, sagte Jürgen Mantell, Präsident des Hamburger Sportbundes (HSB). Selbst wenn eine Absage unwahrscheinlich sein dürfte: Die Etats der Veranstaltungen werden auf den Prüfstand gestellt. „Wir gehen davon aus, dass die Vereinbarungen gehalten werden“, sagte Sportdirektor Michael Müller vom Deutschen Boxsport-Verband.

(RP/mit Materialien von dpa)

Aktualisierung: Doch kein Aus – Hamburg ist Gastgeber der Rollstuhlbasketball-WM 2018

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