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Auslandssemester: So früh sollten Studierende mit Handicap planen

Nichts für Spontanis: Studentenwerk empfiehlt, zwei Jahre vor dem gewünschten Start mit den Vorbereitungen zu beginnen.

Ich bin dann mal weg – das geht als Student/in mit Behinderung nicht so schnell (Foto: dpa)

Ich bin dann mal weg – das geht als Student/in mit Behinderung nicht so schnell (Foto: dpa)

Viele Arbeitgeber sehen es gern, wenn Studierende einen Auslandsaufenthalt vorweisen können. Mit einem Handicap ist es jedoch häufig aufwendig, so etwas zu organisieren. Oft stellen sich Fragen, die Studenten ohne Behinderung nicht haben. So muss etwa geklärt werden, ob der Campus im Ausland barrierefrei ist und welche Unterstützungsmöglichkeiten es vor Ort gibt. Gut sei deshalb, mit der Planung circa zwei Jahre vor dem gewünschten Start zu beginnen. Darauf weist das Deutsche Studentenwerk hin.

Für erste Informationen wenden sich Studierende mit Handicap am besten an das Auslandsamt der Hochschule. Dort ist zu erfragen, welche Kontakte zu ausländischen Partnerhochschulen bestehen. Die Ansprechpartner dort wissen möglicherweise auch, ob es in der Vergangenheit bereits Studierende mit Handicap gab, die an den jeweiligen Hochschulen waren. Gelegentlich gibt es dann auch Erfahrungsberichte, die eingesehen werden können.

Im nächsten Schritt ist es dann wichtig, möglichst bald Kontakt mit der Universität im Ausland aufzunehmen. Einzelne Fragen können dann direkt geklärt werden. Was viele nicht wissen: Für Studierende mit Behinderung gibt es bei Programmen wie Erasmus Sonderfördermittel. Details sind im Auslandsamt der Heimatuniversität zu erfragen, erklärt Christine Fromme vom Deutschen Studentenwerk.

(dpa/tmn)

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