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Auslandssemester: Studenten mit Handicap bekommen Zusatzförderung

Viele Menschen mit Behinderung wissen nicht, dass es einen Sonderzuschuss von monatlich bis zu 939 Euro gibt.

Die Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne ist eine von 13 Pariser Universitäten

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Eine behindertengerechte Wohnung oder eine barrierefreie Sprachschule: Ein Auslandsstudium zu finanzieren, ist für Menschen mit Handicap noch aufwendiger als für andere. Oft können sie jedoch von Stipendiengebern einen Sonderzuschuss für Mehrkosten bekommen.

Darauf weist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hin (ROLLINGPLANET berichtete bereits: DAAD fördert internationales Studium von Menschen mit Behinderung). Alle Anfragen hierzu bedürfen jedoch einer Einzelfallprüfung. Studenten sollten sich deshalb so früh wie möglich an das zuständige Auslandsamt ihrer Hochschule wenden. Viele Menschen mit Handicap wissen laut DAAD jedoch gar nicht, dass es so etwas wie den Sonderzuschuss gibt.

Studenten mit einem Behinderungsgrad von mindestens 50 Prozent können zum Beispiel bei einem Erasmus-Aufenthalt einen Zuschuss zur Unterkunft, zu den Fahrtkosten sowie zur medizinischen Betreuung bekommen. Der Höchstsatz richtet sich nach dem Zielland und beträgt monatlich zwischen 401 Euro (für Bulgarien) und 939 Euro (Schweiz, Lichtenstein, Norwegen).

Weitere Infos: ERASMUS Sonderförderung

(RP/dpa, Foto: Wikipedia/Jastrow. Gemeinfrei)

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