Ausschluss russischer Sportler gilt nicht für Paralympics in Rio

Dafür wurde schon jetzt ein Gewichtheber aus Aserbaidschan wegen Dopings gesperrt.

Russlands Präsident Wladimir Putin streitet staatlich organisiertes Doping ab. (Foto:  EPA/Sergey Chirikov/dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin streitet staatlich organisiertes Doping ab. (Foto:
EPA/Sergey Chirikov/dpa)

Russlands Leichtathleten dürfen an den Paralympics in Rio de Janeiro teilnehmen. Die Entscheidung des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, die Sperre russischer Sportler über die Olympischen Spiele hinaus wegen Dopings zu verlängern, habe keine Auswirkungen auf die Paralympics. Das teilte das Internationale Paralympics Komitee (IPC) am Montag mit. Derzeit gebe es keine Belege dafür, dass der Anti-Doping-Fall des russischen Leichtathletik-Verbandes auf das russische Paralympics-Komitee oder das Para-Leichtathletik-Team ausgedehnt werden kann.

Dagegen hat das IPC 79 Tage vor Beginn der Paralympics den ersten Sportler wegen Dopings von den Spielen ausgeschlossen. Maharram Aliyev aus Aserbaidschan wurde am Montag für vier Jahre bis zum 20. März 2020 gesperrt. Bei dem 51 Jahre alten Gewichtheber wurden in der Urinprobe vom 19. Februar beim Weltcup in Dubai zwei leistungssteigernde Substanzen (die anabolen Steroide Metandienon und das aus der DDR als Oral-Turinabol bekannte Dehydrochlormethyltestosteron) nachgewiesen. Alijew verliert alle Punkte, Medaillen und Preise, die er seit dem Bekanntwerden der Ergebnisse errang.

(RP/dpa)

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