Baden-Württemberg: Noch weniger Geld für Inklusion?

Spart die neue Landesregierung an der gleichberechtigten Teilhabe für Menschen mit Behinderung an Schulen?

Gerhard Brand, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung, warnt. (Foto: VBE)

Gerhard Brand, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung, warnt. (Foto: VBE)

Für behinderte Kinder an Regelschulen wird aus Gewerkschaftssicht unter einer neuen Landesregierung noch weniger Geld da sein. „Ich bin überhaupt nicht optimistisch, dass Inklusion auf einen guten Weg gebracht wird, so wie es jetzt schon aus dem Wald tönt“, sagte der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Gerhard Brand, anlässlich des Lehrerinnen- und Lehrertags am Freitag in Mannheim.

Schon jetzt klagten Grüne und CDU über finanzielle Engpässe. Der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern – die Inklusion – falle da leicht unter den Tisch. „Es wird finanziell noch schlechter werden als heute.“

Bereits vor einigen Tagen hatte Baden-Württembergs Behindertenbeauftragter Gerd Weimer die neue Regierung davor gewarnt, das Inklusionsrad zurückzudrehen (ROLLINGPLANET berichtete).

(RP/dpa/lsw)

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