Baden-Württemberg stellt Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK vor

Landesregierung verspricht Menschen mit Behinderung: Weg von der grünen Wiese, rein ins richtige Leben.

Sozialministerin Katrin Altpeter (Foto: dpa)

Sozialministerin Katrin Altpeter (Foto: dpa)

Die Landesregierung hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren acht Millionen Euro für 120 Inklusionsprojekte unter anderem von Selbsthilfegruppen und Vereinen ausgegeben. „Die Teilhabe behinderter Menschen hat richtig Fahrt aufgenommen“, sagte Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) beim Landesinklusionstag am Montag im Stuttgarter Haus der Wirtschaft vor rund 500 Teilnehmern. Die grün-rote Landesregierung hat dort ihren 250 Seiten umfassenden Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Teilhabe beginne beim selbstbestimmten Wohnen, sagte Altpeter. Die Landesregierung wolle in den nächsten fünf Jahren 20 Prozent der 7500 Menschen, die derzeit in speziellen Einrichtungen für Menschen mit schweren Behinderungen leben, in Wohnungen mitten in der dörflichen und städtischen Gemeinschaft unterbringen. Derzeit gebe es rund 22 große Behinderteneinrichtungen im Land, die nach Angaben des Sozialministeriums oft „auf der grünen Wiese“ stehen.

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