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Baden-Württemberg will Mobilität für ältere Menschen erleichtern

Sozialministerin Altpeter kündigte außerdem an, die Barrierefreiheit zu verbessern.

Sozialministerin Katrin Altpeter (Foto: dpa)

Mobiles Leben im Alter will das Land Baden-Württemberg künftig erleichtern. Dazu wollen das Sozialministerium und Verkehrsministerium verstärkt zusammenarbeiten. Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) sagte dazu anlässlich eines Kongresses heute in Stuttgart:

„Mobil sein ist die Voraussetzung für Engagement und Mitgestaltung in unserer Gesellschaft, es steht in einem engen Zusammenhang mit einer guten Gesundheit und es hält unsere Gemeinden am Leben.“ Wenn man die Kompetenzen und Potenziale der Älteren nutzen wolle, dann müsse man ihnen auch ermöglichen, sie einzubringen.

Sozialministerium entdeckt das Thema Barrierefreiheit

Ältere Menschen wollen nach den Worten von Altpeter so lange wie möglich selbst Auto fahren. Gerade für den ländlichen Raum müssten Lösungen für diejenigen gefunden werden, die aufgrund ihres Alters nicht mehr selbst Auto fahren könnten.

Ein weiteres wichtiges Thema ist laut Mitteilung auch die Barrierefreiheit. Bislang sind nur ein geringer Teil der Gebäude (20 Prozent), der Zugänge zum Öffentlichen Personennahverkehr (63 Prozent) und der Straßen und Wohnumgebungen (50 Prozent) barrierefrei, wie Altpeter weiter berichtete. „Von barrierefreien Wegen, mehr Sitzgelegenheiten oder mehr öffentlichen Toiletten profitieren auch Menschen mit Behinderungen oder Eltern mit kleinen Kindern.“

(dpa)

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