Behinderte sind echt ein bürokratisches Problem

Die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern sind überlastet. Deshalb ist vorerst weiterhin das Land dafür zuständig, Schwerbehinderte anzuerkennen.

Rathaus Schwerin

Schwerbehinderte müssen ihre Anträge auf Anerkennung vorerst weiter bei den Außenstellen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales einreichen. Eigentlich sollten ab 1. Juli die Kommunen dafür zuständig sein.

Diese sind aber noch damit beschäftigt, die Kreisreform und die doppelte Buchführung umzusetzen, wie Landkreistag-Geschäftsführer Jan-Peter Schröder heute in Schwerin sagte. „Wir sind froh, dass das Land die Aufgabe ein Jahr länger übernimmt.“

Auch die Gewährung von Elterngeld bleibt ein Jahr länger beim Land. Das Landesamt hat Außenstellen in Schwerin, Rostock, Stralsund und Neubrandenburg.

Text: dpa/mv – Foto: Wikipedia/Tmv23. Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.

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1 Kommentar

  • Eva

    Ob das so schlecht ist. In NRW wurden die Versorgungsämter aufgelöst und seit dem würfelt jede Kommune selber aus. Einheitlich und vergleichbar ist da nix mehr.

    29. Juni 2012 at 22:44

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