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Kompakt: Behinderte und Sex – 10 Vorurteile (und wie Sie die als Nichtbehinderte/r endlich loswerden)

Falls Sie noch nie Sex mit einem behinderten Menschen haben wollten, werden wir Ihnen vermutlich auch nicht weiterhelfen können. Aber wir haben Sie wenigstens aufgeklärt.

Helen Hunt und John Hawkes in dem Film "The Sessions – Wenn Worte berühren", der das Thema Behinderung und Sexualität aufgreift

Helen Hunt und John Hawkes in dem Film „The Sessions – Wenn Worte berühren“, der das Thema Behinderung und Sexualität aufgreift

Bookmark-100ROLLINGPLANET KOMPAKT: Auf einen Blick – alle wichtigen Infos zu einem aktuellen Thema

Raul Krauthausen, feinwüchsiger Rollstuhlfahrer und Aktivist aus Berlin (Sozialhelden, Wheelmap), hat 10 Vorurteile zum Thema „Behinderung und Sexualität“ aus dem englischsprachigen Beitrag „10 Misconceptions about Sex and Disability“ aufgegriffen, auf seiner Seite veröffentlicht und erläutert.

ROLLINGPLANET ergänzt die Aufstellung um Tipps, wie Sie Ihre Vorurteile abbauen können:

10 Vorurteile und 10 Tipps

Vorurteil 1: Behinderte Menschen sind asexuell
Vorurteil 2: Behinderte Menschen können nicht „sexy“ sein
Vorurteil 3: Behinderte Menschen mögen es nicht an Stellen angefasst zu werden, an denen sie nichts fühlen oder etwas „kaputtgehen“ kann
Vorurteil 4: Behinderte Menschen genießen es nicht
Vorurteil 5: Sex macht Menschen mit Behinderung traurig
Vorurteil 6: Behinderte Menschen sind langweilig im Bett
Vorurteil 7: Männer in Rollstühlen können keine Erektion bekommen (oder Vater werden)
Vorurteil 8: Frauen im Rollstuhl können keine Kinder bekommen
Vorurteil 9: Frauen im Rollstuhl können keinen Orgasmus bekommen
Vorurteil 10: Behinderte Menschen haben zu wenig Sex

Falls Sie lieber Bilder gucken als lange pädagogische Texte zu lesen:

Na, geht doch

ROLLINGPLANET-Leser Stephan Kindler mit Frau und Kind

ROLLINGPLANET-Leser Stephan Kindler mit Frau und Kind


Auch ohne Sex möglich: Menschen mit Behinderung kennenlernen
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40 Kommentare

  • Conny

    geil! (passt doch hier)

    13. September 2013 at 16:22
  • Köpper Heinz

    ja so könen sich anche irren haha

    13. September 2013 at 16:24
  • Sazed Ali Sardar

    wow

    14. September 2013 at 06:19
  • Rika Tjakea

    Ausnahmsweise nur ungewohnt dumme Sprüche. Wer wirklich etwas wissen will, wartet besser auf bessere Artikel im Rolling Planet.

    14. September 2013 at 12:38
  • Lejla Atic

    Ich finde die Sprüche absolut geil! Besser hätte der Artikel nicht sein können! Top!

    14. September 2013 at 12:50
  • Samir Bektesevic

    Sehr ansprechender Artikel. Meiner Meinung nach spricht der Artikel auch junge Menschen an.

    14. September 2013 at 13:01
  • Essence

    Hatte zwar noch nie diese Vorurteile aber trotzdem: Alles kapiert! Gefällt mir!

    21. September 2013 at 21:02
  • Gert

    Wow, da hofft man auf etwas Aufklärung und wird dann den ganzen Artikel hindurch als Leser nur blöd angequatscht.

    Starke Leistung, man geht mit einem schlechten Gefühl.

    23. September 2013 at 13:57
  • Rollingplanet

    Hallo Gert, entschuldigen Sie, dass wir Sie blöd angequatscht haben. Aber unsere Botschaft ist eigentlich relativ einfach: Aufklärung? Ein Handbuch für Sex ist immer nur Theorie – egal ob für Menschen mit und ohne Behinderung. Auch für Sex mit behinderten Menschen gilt: Vorher nicht umständlich Lexika wählzen, wie es gehen soll, sondern einfach selbst fragen, ausprobieren, Lust haben oder eben auch nicht. So wie das mit dem Sex nun einmal ist.

    28. September 2013 at 17:24
  • Theo Greblevaz

    Die Sprüche sind in der Tat Blöd…

    1. Oktober 2013 at 10:49
  • Astrid Brecht

    Ich find’s lustig und teilweise sehr zutreffend.

    5. Oktober 2013 at 19:33
  • Zarah

    Ist doch nicht schlecht wenn jetzt einige,besonders Männer, ein schlechtes Gefühl haben.

    5. Oktober 2013 at 20:02
  • Peter Rubin

    ALSO, ein heisses Thema. Bin selbst Rollstuhlfahrer. Ich plane, einen ‘Streichelservice‘ für Behinderte einzurichten.
    Besteht überhaupt Interesse ?
    Frei nach meinem Gedicht „Seele eincremen“ besteht eine Behandlungs-Einheit aus Gespräch & Berührung und dauert 45 Minuten….die behandelte Person zahlt -spendet- je nach Laune und Zufriedenheit.
    Was halten Sie davon?

    ß

    16. Oktober 2013 at 12:43
  • Andy Buschek

    der Artikel war schoen und gut, aber sehr oberflaechlich. Die Warheit sieht aber ganz anders aus. Die meisten Frauen (nicht alle…ich will nicht alle Frauen in einen korb werfen.)taeten einen mensch mit behinderung (besonders wenn sie huebsch sind) nie eine chance auf eine echte liebe geben. Und diese „streichel einheiten“ sind fuer mich nichts anderes als „mitleids-einheiten“ Auserdem muss man fuer diese „mitleids-einheiten“ sogar bezahlen, und ich kenne nur ein wort dafuer: prostitution. (und wer will schon eine stunde lang gestreichelt warden, geld dafuer bezahlen, und nicht einmal zu einen orgasmus kommen?) Und oefter sind diese frauen eh schon alt, haben 4 bis 6 kinder und tun es eh nur fuers geld. Es waere besser menschen mit behinderung einfach zu sagen das sie nie von eine andere person geliebt sein werden (ausser natuerlich famile und freunde)und das sie sich mit diese tatsache einfach mal zurechtfinden. Ich wohne schon seit 10 jahren in Graz und habe kein einziges mal eine Frau (oder Mann) gesehen der mit einen mensch mit behinderung hand in hand spazieren war, oder der/die einen mensch mit behinderung irgend eine sensuelle zuneigung gezeigt hat. Ich habe selbst eine behinderung, und es ist irgendwie schwierig all das zu schreiben, aber ich habe viel zu viele mals ablehnung erlebt, von den Frauen. Bis die unzaehlige stereotypen von menschen mit behinderung ins wahre licht kommen, und sie endlich mal als „normale“ menschen gesehen warden, sehe ich nur eines: menschen mit behinderung warden einfach im dunklen gelassen, besonders wenn es die Wahre Liebe entspricht.
    Liebe Gruesse, Andy

    19. Oktober 2013 at 16:44
    • Antonb

      Das Sprichwort „wo die Liebe hinfällt“ gilt auch für Menschen mit Behinderung. Wichtig ist ein gepflegtes Äußeres und ein höflicher und selbstbewußter Umgangston. Nie den Leidenden und Hilfsbedürftigen spielen. Die Gefühle des Menschen sind nicht Behindert!!!!!! Alles andere wie bei den Nichtbehinderten – sehr kompliziert und wenn´s paßt wunderschön. (habe mit meiner Frau seit 30 Jahren eine wunderschöne Beziehung)

      11. November 2013 at 03:04
  • Sylvia

    Diese Tipps sind keine. Sie sind aggressive Provokationen, die Nichtbehinderten völlig unnötig ein furchtbar schlechtes Gewissen machen sollen.
    Nette und kontaktfreudige Menschen, egal ob mit oder ohne Behinderungen, finden auch andere Menschen, die mit ihnen zusammen sein wollen. Ich wünschte, es würde nicht so nativ klingen, doch auch einfache Wahrheiten sind reale Wahrheiten.

    2. November 2013 at 11:01
    • Klaus

      So einfach ist das nicht, Sylvia. Ich nehme an, dass Sie nichtbehindert sind. Auch als netter und kontaktfreudiger Mensch ist es für viele Behinderte sehr viel schwieriger, eine/n Partner/in zu finden. Ich weiß das, weil ich erst seit ich 30 bin aufgrund eines Unfalls im Rollstuhl sitze. Schnell mal in der Disco oder Bar eine Frau zu daten ist seither schwierig – früher war es kein Problem.

      2. November 2013 at 11:34
  • Mona

    Hallo,
    nachdem ich über diesen Artikel gestolpert bin habe ich die Kommentare auch durchgelesen. Ich habe schon länger darüber nachgedacht im Raum München als Sexualbegleiterin oder wie man es auch immer nennen soll – tätig zu werden, weiß aber noch nicht so recht wie ichs anfangen soll (mir fehlen da Kontakte ect.)
    Falls wer was weiß oder grundsätzlich Interesse hat
    bitte mailen an [email protected]

    2. November 2013 at 18:05
  • ThorstenV

    Antwort auf die letzte Frage in Nr. 4: Ja.

    Dieser Artikel beweist immerhin, dass Behinderte hier integriert sind: Siekönnen genauso dummes Zeug über Sex erzählen, wie andere auch.

    8. November 2013 at 06:30
    • Elisabeth

      @ThorstenV: Männer, die fragen, wie war ich im Bett, kommen bei mir nie wieder rein…

      8. November 2013 at 18:42
  • Lena

    Der Beitrag klingt super depressiv. Hat der Autor schlechte Erfahrung gemacht? Ist er gefrustet? Hat er kein Spaß am Leben. Als wenn jeder Mensch schlecht ist…. so ein DUMMER Beitrag!

    12. November 2013 at 12:47
    • Lena

      ich schäme mich echt selbst im Rollstuhl zu sitzen… dann brauch man sich auch nicht wundern..

      12. November 2013 at 12:50
      • Jens

        Warum muss man sich da schämen

        22. Februar 2015 at 18:34
  • Peter Rubin

    also, Lena, es gibt keinen gRUND, SICH ZU SCHÄMEN, schon gar nicht wegen eines Rollstuhls, in dem man sitzen muss…
    lieber im Rollstuhl, als lang, flach und im Dunkeln zu liegen…

    poetische Grüße
    peter

    12. November 2013 at 16:10
  • Kevin

    Die Idee eines aufklärenden Beitrags finde ich sehr gut,
    und würde mich sehr interessieren.
    Die „Auskunft“ selbst ausprobieren hilft mir jedoch nicht weiter,
    und ich wüsste auch nicht wie dadurch Vorurteile getilgt wurden.
    Über einen „richtigen“ ausführlichen Beitrag würde ich mich jedoch sehr freuen.

    8. Dezember 2013 at 18:46
  • soager

    Hi…..dieser Beitrag ne…der jenige der den verfasst hat der tut mir aufrichtig leid.

    lg und hoffe du bleibst nicht ganz so depri

    18. Dezember 2013 at 15:43
  • Marion

    Wenn ich meinen Kindern oder Freunden einen Artikel von Rolling Planet zeigen will ,schäme ich mich immer für das Nacktfoto .es ist sehr schade!

    19. März 2014 at 20:39
  • Dejan Bozic

    ich sitze selbst im Rollstuhl und habe auch Sex!

    7. August 2014 at 14:21
  • Matt

    @Peter Rubin:
    Was Sie da schreiben ist nichts anderes als Prostitution. WIDERLICH!

    19. August 2014 at 13:48
  • Fabian

    Sehr ehrlich und nicht schlecht geschrieben iaasjk

    22. November 2014 at 22:27
  • Fluz

    Wie oft kann man eigentlich so oft „ROLLINGPLANET-Tipp: Selbst ausprobieren.“ schreiben? Soll das jemanden wirklich weiterbringen?
    Der Artikel (wenn man es so nennen kann) hört sich eher so an, als wäre er von einem unzufriedenen, pubertären Kind geschrieben worden.
    Ich habe selbst mit Behinderten zusammengearbeitet und dieser Artikel ist in meinen Augen einfach nur abwertend.
    Der Artikel soll den Leser dazu bewegen, dass er seine Vorurteile loswird, bewirkt aber genau das Gegenteil.

    „Weg mit den Klamotten und Vorurteilen und rauf auf den nächsten behinderten Menschen, der bei Drei noch nicht auf dem Baum ist.“
    Klingt ja fast so, als wäre jeder behinderte Mensch super einfach zu haben und man müsste es unbedingt mal mit so jemand ausprobieren.

    24. November 2014 at 13:44
  • Bettina

    Ich bin echt entsetzt über diesen Artikel. Ich sitze seit jahren selbst im Rollstuhl und habe eine glücklich Beziehung und auch eine Tochter! Am meisten hat es mich geärgert, das der Verfasser so Lapidar mit einen sehr ernsten Thema umgeht und aber absolut keine Ahnung zu haben scheint. Und was heißt da, nicht bei drei auf dem Baum ist?!? Erstens, sind Rollstuhlfahrer keine Schlampen und Machos und zum zweiten, wie sollen Sie den bitte auf den Baum kommen? Also überhaupt nicht informiert zu sein und so einen stuss von sich zu geben-frechheit!!!
    Und den netten Andi aus Graz-ich frage mich was Du für Leute kennst oder nicht kenst, denn ich bin von Nö und ich kenne genügend Rollstuhlfahrer die glücklich Verheiratet sind und auch vor kurzen wurde eine Papa. Du solltest Dein Umfeld ändern, vieleicht lernst Du dann auch jemanden kennen.

    5. Dezember 2014 at 09:12
  • Chris

    Einfach nur dumme Sprüche die nicht behinderte zum nachdenken bringen sollten mit der Aussage alles sei ganz normal. Aufklärend ist es nicht, nur stupide und ein hirnloser Artikel!

    12. Dezember 2014 at 15:31
  • Florian

    Bin auf der Suche nach einer Freundschaft, die sich gerne auch nebenbei zu einer Beziehung entwickeln kann. Ich bin 28 Jahre alt und suche aber eine liebevolle, hilfsbereite, ehrliche Sie zum Spaß haben, kuscheln und alles was sich ergibt. Wenn ihr euch angesprochen fühlt, meldet euch! Ich warte!!
    Ich habe blonde Haare, blaue Augen und ich bin 1,75 m groß und schlank.
    Aufgrund einer körperlichen Behinderung sitze ich im Rollstuhl, aber das leben geht weiter.

    18. Januar 2015 at 14:59
  • Sabine

    Mir ist schon klar, was der Text da oben sagen soll, aber die Art und Weise ist sowas von daneben…Soll das witzig sein?? Ich frage mich: Wo bleibt die Würde? Und das hat jetzt nichts nur mit Behinderten zu tun. Die sollte jedem Menschen entgegengebracht werden.

    Wie fühlt sich eigentlich ein Betroffener wenn er hier liest: „Weg mit den Klamotten und Vorurteilen und rauf auf den nächsten behinderten Menschen, der bei Drei noch nicht auf dem Baum ist.“??? Das hört sich so an, als ob jeder Behinderte so bedürftig ist, dass es ihm scheiß egal ist, wer da über ihn herfällt, sorry!

    Ich möchte nicht wissen, was losgetreten würde, wenn ein Nichtbehinderter entsprechend sagen würde: „Männer, wenn ihr geil seid, nichts wie drauf auf die nächste Frau…“

    7. Februar 2015 at 18:49
  • Raben

    Gratulation zum Beitrag. Er ist bissig und schreit nach Rückmeldung.
    Die Qualität entsteht durch das Zusammenspiel mit den Kommentaren. Und dafür nochmals Dank!

    5. Mai 2015 at 15:33
  • Tobi

    Geil, weil provokativ, vielen Dank!

    21. Mai 2015 at 13:09
  • Anita

    Habe den Artikel neulich entdeckt und fühle mich ertappt – und befreit.
    Habe Behindis (was für ein Wort;-) nie als Flirtobjekte gesehen. Aber das kann sich
    ja noch ändern.

    9. Februar 2016 at 15:43
  • Siegfried w..

    Also meine Erfragung mit behinderten war postiver als mit nicht behinderten.

    26. Juni 2016 at 12:20

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