Behindertenbeauftragte der Kommunen in Baden-Württemberg fordern mehr Barrierefreiheit

Weimer will finanzielle Förderung, wenn Haltestellen mit spezielle Bordsteinen ausgestattet werden.

Gerd Weimer, der Behindertenbeauftragte der baden-württembergischen Landesregierung (Foto: Bernd Weißbrod/dpa)

Gerd Weimer (Foto: dpa)

Mehr barrierefreie Verkehrsmittel, Haltestellen und öffentliche Gebäude – dafür sprechen sich die Behindertenbeauftragten der Stadt- und Landkreise im Südwesten aus. „Ich gehe zum Beispiel davon aus, dass eine nicht barrierefrei zugängliche Sitzung der Kommunalparlamente nicht dem Grundsatz der Öffentlichkeit der Sitzungen entspricht“, sagte der Landesbehindertenbeauftragten Gerd Weimer bei einem ersten Treffen mit den kommunalen Behindertenbeauftragten am Dienstag in Stuttgart.

Kommunen müssten nun umsetzen, was das Land in der aktualisierten Bauordnung festgelegt hat, heißt es in der Mitteilung. Weimer forderte finanzielle Förderung, wenn Haltestellen mit spezielle Bordsteinen ausgestattet werden, die das Einsteigen für Sehbehinderte und Rollstuhlfahrer erleichtern. ROLLINGPLANET empfiehlt in diesem Zusammenhang diesen Bericht: Unterlassene Hilfestellung (für Behinderte und Senioren): Kommunen rufen Fördermittel nicht ab

Seit vergangenem Jahr müssen Land- und Stadtkreise kommunale Behindertenbeauftragte bestellen.

(dpa/lsw)

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