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Behindertensportverband kooperiert mit der Bundeswehr

Willi Brehm, Sebastian Iwanow und Markus Rehm sind die ersten drei Paralympics-Athleten, die davon profitieren.

Markus Rehm gewann Gold bei den Paralympics 2012 in London (Foto: dpa)

Markus Rehm gewann Gold bei den Paralympics 2012 in London (Foto: dpa)

Soldaten mit Behinderung sollen künftig uneingeschränkten Zugang zum Breiten- und Leistungssport haben. Das sieht eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) und der Bundeswehr vor. Nach DBS-Angaben vom Donnerstag wird die Vereinbarung am kommenden Dienstag in Bonn unterzeichnet.

Mit der Kooperation soll der Sport als Mittel zur Prävention und Gesundheitsförderung etabliert werden. Insbesondere einsatzgeschädigten Soldaten soll durch die neue Partnerschaft der Zugang zum Sport ermöglicht und die rehabilitierende Wirkung des Sports nähergebracht werden.

Bundeswehr unterstützt auch Paralympics-Athleten

Ebenfalls in Bonn werden die ersten drei deutschen Paralympics-Athleten Spezialvereinbarungen mit der Bundeswehr eingehen. Damit unterstützt die Bundeswehr durch ihre Sportfördergruppen zum ersten Mal auch Sportler mit Behinderung auf deren Weg zu den Paralympics.

Die ersten drei Sportler mit Behinderung, die solche Vereinbarungen mit der Bundeswehr erhalten, sind Willi Brehm (blind, Ski nordisch), Sebastian Iwanow (Dysmelie, Schwimmen) und Markus Rehm (Unterschenkelamputation, Weitsprung).

(dpa)

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