Bei barrierefreiem Bad-Umbau mit KfW-Zuschuss entfällt Steuerermäßigung

Doppelt gemoppelt gilt nicht, sagt das Finanzamt.

Barrierefreies Bad (Foto: Keuco)

Barrierefreies Bad (Foto: Keuco)

Wer sein Badezimmer mit staatlichen Fördermitteln umbaut oder saniert, kann die Kosten nicht auch noch steuerlich geltend machen. Das gilt etwa bei Zuschüssen der staatlichen KfW-Förderbank. Darauf weist die Aktion Barrierefreies Bad der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft und des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima hin. Damit soll ausgeschlossen werden, dass eine bereits geförderte Maßnahme durch eine Steuerermäßigung quasi doppelt gefördert wird.

Umbau des Bades
Wer sein Bad umbauen möchte, den unterstützt die KfW bei Sanitärobjekten wie:
• Waschbecken, die genug Beinfreiheit haben oder höhenverstellbar sind,
• Badewannen mit niedriger Einstiegshöhe, alternativem Türeinstieg oder Liftsystem,
• bodengleichen Duschen und
• WCs, die in der Sitzhöhe dem Nutzerbedarf angepasst oder in der Höhe flexibel verstellbar sind.
Wichtig ist auch die ausreichende Bewegungsfläche um die Sanitärobjekte. Die Tür sollte nach außen öffnen oder eine Schiebetür eingebaut werden.
Infos: KfW

(RP/dpa/tmn)

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