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Bevor das Geld vergammelt: Grüne wollen Bildungspaket für Inklusion nutzen

In Niedersachsen und in anderen Bundesländern liegen viele Millionen Euro herum, die nicht genutzt werden.

Ina Korter bei einer Demo (Foto: Privat)

Das von Niedersachsen nicht abgerufene Geld aus dem Bildungspaket der Bundesregierung für Kinder aus bedürftigen Familien soll nach dem Willen der Grünen im Landtag für die Integration behinderter Kinder in Regelschulen (Inklusion) genutzt werden.

Mit dem Geld könne die qualifizierte Ausbildung sowie der Einsatz sogenannter Inklusionshelfer finanziert werden, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter. Auch könne das Geld in zusätzliche Nachhilfestunden und Hausaufgabenbetreuung fließen.

Laut der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen setzten die Kommunen im vergangenen Jahr nur 25,5 Millionen der vom Bund bereitgestellten 66 Millionen Euro aus dem Bildungspaket ein. Grund hierfür seien hohe bürokratische Hürden und „restriktive Vorgaben“ der Landesregierung, vor allem bei der Bewilligung von Lernförderung, sagte Korter.

(dapd-nrd)

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