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Bitte auf 42 x 60 cm erklären: Wie sieht Inklusion eigentlich aus?

Köln will der UN-Behindertenrechtskonvention ein Gesicht geben und ruft den Plakatwettbewerb „Alle inklusive!“ aus.

Auf solchen Plakatflächen will Köln die Bevölkerung auf das Thema „Inklusion“ hinweisen (Foto: Kölner Außenwerbung)

Die Idee ist zwar nicht neu (siehe Links ganz unten), aber gut. So gut jedenfalls, dass es schade ist, dass nicht bundesweit Teilnehmer zugelassen sind – zumal hier keine Werbeagentur, sondern das Volk die Ideen abliefert: Der Plakatwettbewerb „Alle inklusive“ ruft die Bürgerinnen und Bürger Kölns auf, sich für ein Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zu engagieren und mit ihren Ideen dem Thema „Inklusion“ der UN-Behindertenrechtskonvention ein Gesicht zu geben. Was bedeutet Inklusion und wie kann sie in Köln lebendig werden?

Dazu veranstaltet die auf Inklusion spezialisierte Gold-Kraemer-Stiftung (Webseite) in Kooperation mit der Stadt Köln und der Kölner Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik diese Aktion. Beteiligen können sich alle Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Kirchengemeinden, Jugendeinrichtungen, Kultur- und Sportvereine, Stadtviertel- oder Bürgerinitiativen.

Kreative Ideen gesucht

Mitmacher können Fotos, Collagen, gemalte oder gezeichnete Bilder im Format DIN A 2 (42 x 60 cm) einreichen, die die unterschiedlichsten Aspekte der UN-Behindertenrechtskonvention, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben und ein gemeinsames Leben visualisieren. Als Anregung werden unter anderem folgende Fragestellungen gegeben:

• „Alle inklusive“ – Was heißt das für Sie im Alltag?
• Wie kann Inklusion aussehen?
• Wo gibt es schon gute Beispiele und tolle Ideen?
• Wie ist Ihre Zukunftsvorstellung von Inklusion?

Eine Jury, unter anderem mit Schauspieler Erdoğan Atalay (Hauptkommissar in der Serie „Alarm für Cobra 11“) und Produzent/Regisseur Niko von Glasow („Alles wird gut“), wählt die besten Ideen aus. Die Plakate werden im Mai und Juni im ganzen Stadtgebiet auf den öffentlichen Werbeflächen der Mega- und Citylights sowie in Bussen und Bahnen ausgestellt.

Einsendeschluss ist der 15. März 2013.

Weitere Infos: Stadt Köln

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