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Blacky Fuchsberger schätzt die Vorzüge eines Rollstuhls

Der 86-Jährige will noch mal auf die Theaterbühne und schreibt ein neues Buch.

Joachim-Fuchsberger (Foto: Marc Müller/dpa)

Joachim-Fuchsberger (Foto: Marc Müller/dpa)

Der Schauspieler Joachim „Blacky“ Fuchsberger (86) arbeitet auch nach seinem Schlaganfall unerschütterlich weiter. „Ich übe im Rollstuhl und schreibe fleißig an meinem neuen Buch.“ Außerdem schreibe er an einem neuen Theaterstück für den Schauspieler Ralf Bauer und sich selbst.

„Ich möchte nach meinem Schlaganfall noch mal auf die Bühne und zeigen, dass mein Hirn noch funktioniert“, sagte der 86-Jährige der Nachrichtenagentur dpa bei der Eröffnungsfeier der Polar Bar im Hotel Bayerischer Hof.

Nicht klagen, was nicht geht

Bauer, mit dem Fuchsberger bereits im Stück „Der Priestermacher“ auf der Bühne stand,< sei ein guter Freund geworden und spiele einen Reporter, der ihn interviewen wolle. Ein Zwei-Personen-Stück – mehr verrate er nicht. An Schonung denke er zurzeit nicht.

„Nicht nur meine Frau, auch die Ärzte sind mit allem, was ich mache, nicht einverstanden. Meine Umgebung hält mich für verrückt und ich mich auch“, scherzte er. „Aber ich lasse nicht nach. Und das Schöne ist, ich werde jetzt überall hingefahren, wo ich früher noch zu Fuß gehen konnte. Das hat doch auch was. Ich klage nicht über all das, was nicht mehr geht, sondern ich freue mich, was noch geht.“

(dpa)

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1 Kommentar

  • Handbiker

    Super Blacky! Sich über das freuen zu können was noch geht, nennt man positives denken. Ich praktiziere das auch. Ich sehe meinen Rollstuhl als Bereicherung und geniesse die Mobilität die er mir, zusammen mit meinem Handbike gibt. Häufig begegne ich Rollstuhlfahrern die sich durch meine positive Lebenseinstellung angegriffen fühlen. Sie sagen, wie kann jemand mit so einer schweren Behinderung wie ich sie habe nur sagen das sein Leben schön und der Rollstuhl eine Bereicherung ist. Doch das ist so, denn ohne meinen Rollstuhl wäre ich hilflos wie ein Baby.

    1. Dezember 2013 at 10:40

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