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Blinder stürzt ins Gleisbett der Münchner U-Bahn

Münchner U-Bahn Rotkreuzplatz

Glück im Unglück hatte ein blinder Familienvater (51) in der Münchner U-Bahn. Er hielt an der Station Rotkreuzplatz die Lücke zwischen zwei Waggons für die Einstiegstür und fiel auf das Gleisbett.

Dies teilte die Münchner Polizei am Donnerstag mit. Der Vorfall selbst hatte sich bereits am Mittwochabend ereignet.

Zum Glück waren sofort zahlreiche Passanten zur Stelle, die dem Verunglückten halfen.

Sein Frau, die ebenfalls blind ist, konnte ihrem Ehemann nicht helfen. Dafür zog ein Mann sofort die Notbremse in einem der U-Bahn Waggons, so dass der Zug nicht mehr weiterfahren konnte. Anschließend retteten Feuerwehrleute den blinden Mann mit einer speziellen Trage aus dem Gleisbett.

2009 war am Münchner U-Bahnhof Silberhornstraße die blinde Alexandra Rietzler (†28) ebenfalls zwischen zwei Waggons gestürzt, mitgeschleift und überrollt worden.

Nachricht gefunden bei twitter: UN-Behindertenrecht
Ausführlicher Bericht: Rockefeller News

Foto: Wikipedia/Jivee Blau. Lizenz: Creative Commons

Zum Themenschwerpunkt Blinde und sehbehinderte Menschen

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