BMW entwickelt Rennrollstuhl – aber warum nur für die Amerikaner?

Anfang des kommenden Jahres wird der Racing Wheelchair vorgestellt – bei den Paralympics 2016 in Rio soll damit das US-Team starten.

Designskizze von BMW (Foto: BMW of North America)

Designskizze von BMW (Foto: BMW of North America)

Der bayerische Automobilhersteller BMW hat angekündigt, für die Paralympics 2016 einen Rennrollstuhl zu entwickeln. Profitieren soll davon das US-amerikanische Team, dessen Sportler den Racing Wheelchair Anfang des kommenden Jahres erstmals in Wettkämpfen testen können. „Das hier ist etwas ganz Besonderes“, kündigte Trudy Hardy von BMW of North America an. „Die Athleten sollen sich ganz auf ihre Leistungen konzentrieren können. Unser Ziel ist es, den Stuhl unsichtbar zu machen.“

Es ist nicht das erste Engagement von BMW in dieser Richtung: Für die Winterspiele 2014 in Sotschi hatte der Autokonzern einen Zweimann-Bob entwickelt – die beiden Amerikaner Steve Holcomb und Steve Langton hatten darin Gold gewonnen. Warum deutsche Behindertensportler auch vom neuen Gerät nicht profitieren? Der Nachrichtendienst CNN erklärt dies damit: „Die Zentrale in München hat keine ähnlich gute Beziehung zum deutschen olympischen Team wie zum amerikanischen.“

(RP)

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