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Borderliner, Menschen mit geistiger Behinderung und Leute im Rollstuhl dürfen tanzen

Eine ganz besondere Disco in Kiel macht Schlagzeilen: „Hier kommt nur rein, wer einen Behindertenausweis hat.“

Gerald Mangels alias DJ Gary organisiert seit mehr als dreißig Jahren eine Disco für Menschen, die anders ticken – Borderliner, Menschen mit geistiger Behinderung, Leute im Rollstuhl. Hausverbote gibt es trotzdem. Spiegel Online berichtet:

Mit der Behindertendisco hat er 1979 angefangen. Wenn Gerd Mangels einen neuen Laden aufmachte, wanderte sie mit: Vom „Joy“ in „Garys Tanztreff“, kurz ins „Life“ und jetzt in „Garys Tanztempel“. Er montiert einen grünen Laser über seinen Kopf und erzählt weiter: „Normale Leute brauchen eine Weile, um in Stimmung zu kommen, hier wird das anders sein, Sie werden es selbst erleben.“ Seine Helfer zapfen ein paar Bier. Der Eintritt ist frei, jedes Getränk kostet 1,50 Euro, harten Alkohol gibt es nicht.

Der Laser schickt grüne Punkte auf die Wanderschaft und dann geht es los. Aus Gerd Mangels wird DJ Gary, er dreht den Sound auf. Spomenko Reischert öffnet die Tür, gutgelaunte Menschen strömen herein. Sie bekommen kleine gelbe Zettel. Lose für die Tombola.

Artikel lesen (mit Bildergalerie): Spiegel Online

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Eintritt nur mit Handicap: Disco für Behinderte

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