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Brandenburg: Pilotschulen nehmen Kinder mit Handicap auf

Ab dem Schuljahr 2012/13 werde es in allen Schulamtsbereichen Grundschulen geben, die behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam unterrichten. Das sagte Bildungsministerin Martina Münch (SPD) gestern bei der Eröffnung des ersten Runden Tisches „Inklusive Bildung“ in Potsdam.

Wie die Märkische Allgemeine berichtetet, sollen 35 Vertreter von Betroffenen-Verbänden sowie Bildungsexperten das Ministerium bei der Weichenstellung für eine „Schule für alle“ beraten. Ziel sei es, langfristig in Brandenburg jedem Kind unabhängig von seinem Förderbedarf den Besuch einer Regelschule zu ermöglichen:

Derzeit sammeln bereits 66 Pilotschulen Erfahrungen im gemeinsamen Unterrichten von Kindern mit und ohne Handicap in den Bereichen Lernen, emotionale Entwicklung und Sprache (LES). Ab dem Wintersemester 2013/14 soll laut Münch Inklusionspädagogik fester Bestandteil der Lehramtsausbildung sein. Gleichzeitig sollen die Rahmenlehrpläne überarbeitet und die förderpädagogische Diagnostik im Land vereinheitlicht werden. Derzeit gebe es Regionen, in denen Schülern deutlich häufiger eine Lernschwäche attestiert werde als in anderen.

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Themenschwerpunkt Inklusion in Schulen

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